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Wanderrouten

Hainburg

0 In Hainburg verbinden sich sehr unterschiedliche Landschaftselemente auf engem Gebiet. Die Donau zwängt sich zwischen Braunsberg und Thebener Kogel durch, danach fließt sie langsamer und der Fluss wird breiter. Durch die Regulierung der Donau Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden die so genannten Hainburger Kastln, ausgedehnte Stillwasserbereiche.

Die karstigen Felsen des Braunsberges ermöglichten die Ausbildung von Trockenrasen, auf denen viele seltene Tier- und Pflanzenarten Rückzugsflächen finden. Die Wälder an den Abhängen des Berges sind deutlich trockener und unterscheiden sich von der typischen Auwaldvegetation.

Kleinräumig gibt es noch Reste früherer Hutweiden. Dort wurde das Vieh verschiedener Bauern tagsüber gemeinschaftlich gehütet, abends aber wieder zu den jeweiligen Besitzern zurückgetrieben.

Vom Braunsbergplateau hat man eine freie Rundumsicht nicht nur auf das gesamte Augebiet und die Hügelkette der Hundsheimer Berge, sondern auch weit hinein in die Slowakei.

Details

Bitte beachten Sie unsere Verhaltensregeln!

Wanderkarte Hainburg

Laden Sie hier die Detailkarte mit allen beschriebenen Routen für den Nationalpark-Bereich Hainburg herunter.

Wanderkarte als PDF

Donau Rundwanderweg

Länge

3 km

Gehzeit

ca. 1 Stunde

Besonderheiten

Die Wanderung führt durch zwei Felstunnel am Donauufer.

Wegbeschaffenheit

Bei Hochwasser nicht oder nur eingeschränkt begehbar. Bitte die Wegsperren beachten!

Ausgangspunkt:
Donauparkplatz, öffentlich S7 bis Hainburg Personenbahnhof.
 

Schon wenige Meter nach dem Parkplatz erreicht man eine Schlüsselstelle des gesamten Donauverlaufes. Durch zwei Tunnel passiert man die steil abfallende Flanke des Braunsbergs. Bei Niederwasser sind die Felsen im Fluss deutlich sichtbar. An den felsigen Abhängen turnen gelegentlich Rehe herum, mächtige Efeustöcke ranken sich über Gestein und Bäume. Der Weg verlässt dann das Flussufer und folgt den Hainburger Kastln. Im Frühling blühen hier Schneeglöckchen, wenig später im Jahr werden sie vom Hohlen Lerchensporn abgelöst.
Mit Ansteigen des Weges überwiegen Feldahorn, Weißdorn und Pimpernuss. Der Rötelsteinfelsen beherbergt eine spezielle Trockenrasengemeinschaft mit Weißem Mauerpfeffer und Smaragdeidechsen. Weiter bergauf im Hangwald zeigen sich Leberblümchen und Traubenhyazinthe. Knapp vor der Braunsbergstraße zweigt die Route nach rechts ab und verläuft als schmaler Pfad den Hang entlang zurück. Vor dem Abstieg zur Donau eröffnen sich weite Ausblicke auf das Augebiet und die Stadt Hainburg.

Hutweidenweg

Länge

6 km

Gehzeit

ca. 2 Stunden

Besonderheiten

Mehrere ehemalige Hutweiden werden bei dieser Wanderung passiert.

Wegbeschaffenheit

Bei Hochwasser nur eingeschränkt begehbar!

Ausgangspunkt:
Donauparkplatz, öffentlich S7 bis Hainburg Personenbahnhof.
 

Die Route verläuft zuerst entlang von Donau und Hainburger Kastln. Im Frühling treffen sich hunderte Frösche und Kröten zur Paarung, wenig später tummeln sich unzählige Kaulquappen in den Gewässern. Nach dem Rötelsteinfelsen steigt man – im Frühling begleitet vom intensiven Geruch des Bärlauchs - wieder Richtung Au hinunter und folgt rechts einem Altarm, der nur im Frühling Wasser führt. Hier dominieren Flatterulme und Spitzahorn, ein Zeichen, dass der Standort deutlich trockener ist. Dann wird der Wald immer lichter und man erreicht eine große Wiesenfläche, eine der ehemaligen Hainburger Hutweiden.
Nach dem Passieren eines kleinen Eschen- und Feldahornbestandes verlässt man das Nationalpark-Gebiet, quert den Hainburger Golfplatz, der in den 60iger Jahren ebenfalls auf einer Hutweide angelegt wurde, und erreicht die Thebener Straße. Der letzte Wegabschnitt verläuft zuerst durch Weingärten und führt schließlich über die Felsen östlich des Bergbades zur Donau zurück.

Keltenweg

Länge

5,5 km

Gehzeit

ca. 2 Stunden

Besonderheiten

Großteils verläuft die Route im Naturschutzgebiet Braunsberg.

Wegbeschaffenheit

Der Weg verläuft außerhalb der Nationalpark-Fläche.

Ausgangspunkt:
Donauparkplatz, öffentlich S7 bis Hainburg Personenbahnhof.
 

Vom Parkplatz erklimmt man über karstige Felsen den oberen Donaurundweg. Vorbei an kleinen Trockenrasenstandorten, wo im Frühling Zwergschwertlilien blühen, folgt man dem schmalen Pfad durch einen lichten Bestand von Götterbäumen, Pimpernuss und Weißdorn. Nach dem Überqueren der Braunsbergstraße geht es weiter bergauf durch einen Robinienbestand. Wiederkehrende jagdliche Einrichtungen – Fütterungen und Hochstände – weisen auf die Wilddichte hin.
Mit Erreichen der offenen Hochfläche des Braunsberges eröffnet sich ein eindrucksvolles 360° Panorama. Besonders im Frühjahr gedeihen rund um die Keltenschanze botanische Raritäten wie Federgras und Federnelke, im Spätsommer beeindrucken dann Gottesanbeterinnen oder die Roten Röhrenspinnen.
Man verlässt das Braunsbergplateau Richtung Osten und taucht in einen lockeren Flaumeichen – Feldahornbestand ein. Dann erreicht der Weg die Weingärten am Fuß des Braunsbergs und verläuft Richtung Bergbad und über die Felsen zur Donau zurück.

Rund um den Braunsberg

Länge

4,7 km

Gehzeit

ca. 1,5 Stunden

Besonderheiten

Großteils verläuft die Route im Naturschutzgebiet Braunsberg.

Wegbeschaffenheit

Der Weg verläuft außerhalb der Nationalpark-Fläche.

Ausgangspunkt:
Donauparkplatz, öffentlich S7 bis Hainburg Personenbahnhof.
 

Nach dem Aufstieg zum oberen Donaurundweg hat man von den karstigen Felsen einen weiten Ausblick auf das Augebiet. Bergauf durchwandert man im Frühling einen dichten Teppich von Schneeglöckchen und Lerchensporn und erreicht die erste große Wiesenfläche, mittlerweile mit Ausblick nach Osten in die Slowakei. Erneut überquert man die Braunsbergstraße, folgt zuerst dem Waldrand und taucht dann auf einem schmalen Weg in den stillen, dichten Hangwald ein. Immer wieder zerschneiden tiefe Gräben und aufgeschobene Erdrücken die Bergflanke, zahlreiche Wildwechsel durchziehen das Gebiet.
Danach wird der Wald lichter, Kiefern mischen sich unter Eichen und Ahorn, man ist an der Südseite des Braunsbergs angelangt. Auf steinigem Untergrund verläuft der nun noch schmälere Weg begleitet von Faulbaum, Liguster und Weißdorn. Im Winter fressen zahlreiche kleine Singvögel die Früchte. Fast unbemerkt wendet sich der Weg nach Westen und die Runde schließt sich mit dem erneuten Ausblick auf die Donau.