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Projektgeschichte schlossORTH Nationalpark-Zentrum

Schloss Orth historisch Durch Zusammenarbeit der Nationalpark Donau-Auen GmbH mit der Marktgemeinde Orth an der Donau und der Burghauptmannschaft Österreich und Zuerkennung einer Interreg IIIA Förderung konnte aus dem sanierungsbedürftigen und kaum noch genutzten Schloss Orth ein multifunktionales und belebtes Zentrum entwickelt werden. Das Interreg-Projekt enthielt die Errichtung des schlossORTH Nationalpark-Zentrums sowie ergänzende Besuchereinrichtungen an den Standorten Eckartsau, Stopfenreuth und Hainburg.
 

Renovierungsarbeiten Der Entwurf der Architekten ARGE: noncon:form & MAGK synn ging in einem Wettbewerb als Siegerprojekt hervor. In einer Bauzeit von 2 Jahren wurde das Schloss saniert und adaptiert sowie ein neuer, moderner Zugangsbereich geschaffen.


Das schlossORTH Nationalpark-Zentrum ging am 4. Juni 2005 in Betrieb. Es ist seit 2005 Mitglied der Top Ausflugsziele NÖ und seit 2006 Partner der NÖ - Card.
Es erfüllt nicht nur die Aufgaben eines Informationszentrums für den Nationalpark mit Kassa, Buchungsstelle und Shop, sondern ist auch die Tourismusinfostelle und das Veranstaltungszentrum der Marktgemeinde Orth an der Donau.

Entwurfgedanken zum Projekt

Das Tor zur Au Als Grundlage für die Konzeption des Projektes "Nationalpark-Zentrum" diente den Architekten das Prinzip der Furkation (vom lat. furca - die Gabel) - die Bezeichnung von Flussverzweigungen in zwei bis mehrere Arme. Diesem Prinzip wurde in der Errichtung des neuen Zugangs zum Schloss Orth und der inneren Wegeorganisation gefolgt. Von beiden Richtungen der Hauptstraße ist der neue Zugang deutlich erkennbar.


Ziel war es weiters, die Wege zu den unterschiedlichen Nutzungen im Schloss Orth zu definieren, aber gleichzeitig den Freiraum bestehen zu lassen. Entlang des Weges weisen Rampen die Blick- oder Gehrichtung und bilden einen optischen Abschluss des Hofes.

Als Höhepunkt des Schlossrundganges ist an den bestehenden Schlossturm eine Stiege angelehnt. Der Aussichtsturm ist unabhängig vom Ausstellungsbetrieb nutzbar.