Nationalpark-Partnerschulen

Der Nationalpark Donau-Auen kooperiert im Rahmen seiner Umweltbildungsarbeit mit mehreren Schulen aus Nationalparkgemeinden. Gemeinsam mit dem Lehrteam werden Programme über die Lebensräume des Nationalpark Donau-Auen ausgearbeitet. Diese sind meist auch fächerübergreifend. Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler mit „ihrem“ Nationalpark vertraut zu machen.

Orth an der Donau

Partnerschule Orth/Donau Schon seit einigen Jahren gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit den „Nachbarn“ des schlossORTH Nationalpark-Zentrum – der Neuen NÖ Mittelschule Orth/Donau.

So haben sich die Schülerinnen und Schüler bereits bei mehreren Großveranstaltungen eingebracht. Im Rahmen von Forschungsaktivitäten mit dem Wasserkluster Lunz wurden Gewässergüte-Erhebungen und Tümpelexkursionen durchgeführt, weiters wurde ein Biber-Portfolio erstellt.

Auch ein gemeinsames Wiederansiedlungsprojekt für Dohlen und ein Artenschutzprojekt zur Europäischen Sumpfschildkröte laufen höchst erfolgreich. Im Schuljahr 2012/13 wurde ein Schwerpunkt zum Thema Amphibien gesetzt und ein Amphibienzaun an der Orther Uferstraße betreut.

2013/14 untersuchten die Kinder gemeinsam mit Nationalpark-Rangerin Eva Pölz die Flüsse Donau und March, einerseits die Gemeinsamkeiten in Fauna und Flora und andererseits die unterschiedlichen Lebensräume und Gewässer. Das Pilotprojekt des Amphibienzaunes an der Orther Uferstraße wurde weitergeführt.

Im Schuljahr 2014/15 bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse das Thema Bedeutung von Wiesen für die Europäische Sumpfschildkröte und aktive Nistplatzpflege. Dabei wurde einerseits auf einen Vergleich verschiedener Wiesenausprägungen und deren Auswirkung auf die Biodiversität eingegangen, andererseits die Lebensraumansprüche der Europäischen Sumpfschildkröte und ihre Lebensweise übers Jahr weg thematisiert.

2015/16 wurden Projekte zu "20 Jahre Nationalpark Donau-Auen 2016" entwickelt, mit Befragungen und Recherchen.
Im Schuljahr 2016/17 wurde das Thema Fledermäuse erarbeitet, 2017/18 lag der Schwerpunkt auf dem Donau-Kammmolch.

Hainburg

Partnerschule Hainburg Im Jahr 2009 startete der Nationalpark Donau-Auen mit der Neuen Mittelschule Hainburg eine mehrjährige Kooperation. Im Mittelpunkt steht die Betreuung durch Nationalpark-Rangerin Gabriele Hrauda. Mit dem Lehrteam wurden Programme zusammengestellt. Diese sind fächerübergreifend, teilweise in der Schule und zum Großteil im Auwald und an der Donau. Jedes Jahr wurde ein Schwerpunkt gewählt. So stand 2011 das Jubiläum 15 Jahre Nationalpark Donau-Auen im Mittelpunkt, die Kinder erstellten u.a. eine Wandzeitung..


In den letzten Jahren wurde die aktive Mitarbeit bei Maßnahmen, die der Nationalpark setzt ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler konnten an Aktivitäten, bei denen der Nationalpark etwa Lebensräume optimiert oder einzelnen Tierarten Hilfestellungen zur Wiederansiedelung schafft mitarbeiten. An einigen Aktionstagen haben sie auch das Donauufer von angeschwemmten Müll befreit. Bei der ersten koordinierten Winterzählung des Seeadlers entlang der gesamten Donau hat die Schule am begleitenden Event in Hainburg mitgewirkt.

2014 konnte die Kooperation mit Unterstützung der Sparkasse Hainburg Privatstiftung weitergeführt werden. In diesem Jahr wurde der Fokus auf bestimmte Lebensräume gesetzt, so wurde die u.a. Veränderung im Hainburger Bereich – Wiederanbindung des Johler Arms – durch die Bearbeitung von verschiedenen Gewässertypen untersucht.


Das Schuljahr 2014/15 startete mit einem Stationentag an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnahmen, danach stand das laufende Schuljahr wieder im Zeichen des Nationalparks nebenan. In den Folgejahren wurden Programmbausteine wie Mikrotheater und selbstständiges Mikroskopieren angeboten. Speziell war auch das Thema "Essbare Natur", hier sammelten die Kinder Pflanzen und Früchte. Diese wurden dann in der Schule zubereitet und verkostet.

In der Saison 2017/18 untersuchte die NMS Hainburg unter dem Titel „Au mit allen Sinnen erleben“ die Lebensräume im Nationalpark. Mikroskopieren, Spurensuche, Tümpeln und mehr wurden organisiert. Ebenso wurde die Betreuung einer Oberstufenklasse im Rahmen des Wahlpflichtfaches weitergeführt.

Schwechat

Partnerschule Schwechat Eine weitere Kooperation mit dem BG/BRG Schwechat gibt es im Rahmen der Zusammenarbeit mit „Ja! Natürlich“. Der Nationalpark Donau-Auen hat mit den Schwechater Jugendlichen Projekte erarbeitet welche die Erforschung des Auwaldes in den Mittelpunkt stellen.


Zuletzt wurde das Projekt erweitert, so wurden die Programme des Nationalpark Donau-Auen in das Wahlpflichtfach der Oberstufe integriert, die Schülerinnen und Schüler waren bei einer Bootstour und im Auwald mit Nationalpark-Rangerin Gabriele Hrauda unterwegs und lernten die Lebensräume der Donau-Auen kennen.

Im Schuljahr 2017/18 wurden zwei 2. und eine 3. Klasse betreut, dazu zählen Exkursionen zum Thema „Mein Quadratmeter Au“, Spurensuche und Pflanzenkunde. Auch Mikroskopieren gehörte zu den Bausteinen und am Ende des Schuljahres erfolgte ein Abschlussabend für die Eltern mit Präsentation.

Groß-Enzersdorf

Partnerschule Groß-Enzersdorf Mit dem BG & BRG Groß-Enzersdorf startete eine neue Kooperation durch Kick-Off-Veranstaltungen im Frühling 2016. Mit dem Schuljahr 2016/2017 ging es endgültig los. Im Vorfeld gab es schon Besuche im schlossORTH Nationalpark-Zentrum und zu Schulbeginn eine Donaubootstour mit den Oberstufenklassen.


Als Generalthema wurde Wasser als das prägende Element des Nationalpark Donau-Auen gewählt. Auch 2017/18 wurde hier - mit Kindern der 3. Klasse - weiter vertieft.