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Aktuell

Mittwoch, 18. Februar 2015, Orth/Donau

Erfolgreiches Amphibienschutzprojekt von Neuer Mittelschule Orth/Donau, Österreichischen Bundesforsten und Nationalpark Donau-Auen:
Auch dieses Frühjahr werden wieder freiwillige HelferInnen gesucht!

Amphibienwanderung Seit zwei Jahren ermöglicht ein Gemeinschafts-Projekt diversen Amphibien bei der Frühjahrswanderung das sichere Überqueren der Orther Uferstraße. Auch in diesem Frühling werden wieder Zaun und Kübelfallen aufgestellt, die täglich kontrolliert werden sollen. Koordinatorin Eva-Maria Pölz ersucht erneut um Mithilfe!


Alle Amphibien Österreichs sind Arten der „Roten Liste“ und durch Verlust ihrer Lebensräume bedroht. Zusätzlich sterben jedes Frühjahr, wenn die Lurche zu ihren Laichgewässern wandern, zahlreiche Tiere, da sie beim Versuch einer Straßenüberquerung überfahren werden.

Amphibienschutzprojekt in Orth/Donau Eine lokale Initiative hält erfolgreich dagegen: Seit 2013 wird in einem gemeinschaftlichen Projekt von der Neuen NÖ Mittelschule Orth/Donau, den Österreichischen Bundesforsten und dem Nationalpark Donau-Auen bei der Orther Uferstraße für die Dauer der Wander-Saison ein Amphibien-Zaun aus Kunststoff samt Kübelfallen aufgestellt.


Engagierte SchülerInnen sowie freiwillige HelferInnen bringen dann über einen Zeitraum von ca. 2 Monaten hinweg täglich morgens die gesammelten Tiere über die Straße und bestimmen die geretteten Exemplare.

Freiwillige HelferInnen gesucht! Aufgrund der guten Erfahrungen wird das Schutzprogramm auch 2015 weiter geführt, der Zaun wird heuer sogar noch verlängert. Erneut wird Unterstützung bei der freiwilligen Wanderstrecken-Betreuung benötigt, so lautet der Aufruf von Projektkoordinatorin und Nationalpark-Rangerin Eva-Maria Pölz.


Wann genau die Aktion heuer startet, ist abhängig von der Witterung – ab etwa Mitte bis Ende Februar ist erfahrungsgemäß damit zu rechnen, dass die Temperaturen günstig für den Beginn der Wanderungen sind.

Alle InteressentInnen werden ersucht, sich per E-Mail an nationalpark@donauauen.at zu melden. Genauere Informationen werden dann rechtzeitig übermittelt!

Alle Fotos: Fennes