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Faires Verhalten im Nationalpark: Wo darf ich baden und bootfahren?

Badespass in Stopfenreuth Der Sommer ist da - und Hitzegeplagte suchen beim Baden und Bootfahren etwas Abkühlung und Erholung in den Gewässern des Nationalpark Donau-Auen. Ein spezielles Faltblatt enthält alle nötigen Informationen und Bestimmungen, es kann kostenfrei angefordert werden!
Denn es gilt zum Wohle von Fauna und Flora, einige Naturschutz-Regelungen zu beachten.
 

Zwischen Wien und Bratislava befindet sich mit dem Nationalpark Donau-Auen Österreichs letzte große, weitgehend intakte Flussauenlandschaft. Sie wird geprägt von der Donau, welche hier die einzige längere freie Fließstrecke neben der Wachau aufweist, sowie von ihren Seitengewässern – den durchströmten Nebenarmen und stillen, idyllischen Altwässern.

Donaustimmung Diese Landschaft erschließt sich ihren Gästen naturgemäß am eindrucksvollsten vom Wasser aus! Und insbesondere während der heißen Tage erhoffen sich zahlreiche BesucherInnen Erfrischung am und im kühlen Nass.
Deshalb sind einige Gewässer im Nationalpark für Bootfahrer freigegeben, auch die Donau selbst kann als internationale Wasserstraße befahren und erpaddelt werden.
Alle Detailregelungen zum Bootfahren im Nationalpark-Gebiet sind hier nachzulesen.


Für die Badegäste stehen mehrere Naturbadeplätze in der Au ebenso wie zum Betreten freigegebene Uferabschnitte an der Donau zur Verfügung.
Andere Bereiche im Schutzgebiet sind ausschließlich für die sensible Fauna und Flora reserviert – nur durch diese Zonierung kann der Nationalpark Donau-Auen sowohl seinem Naturschutz-Auftrag als auch den Gästen, die Erholung und Naturerlebnis suchen, gerecht werden.

Baden in der Lobau Badeplätze im Wiener Nationalpark-Anteil


Aus Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark Donau-Auen sind in der Oberen Lobau nur einige Bereiche zum Baden freigegeben. Ideal zum Schwimmen für Kinder ist die Panozzalacke. Das Wasser ist nicht besonders tief und die weitläufige Spiel- und Liegewiese bietet Platz zum Verweilen und Austoben. Idyllisch inmitten des Auwalds findet sich die Dechantlacke. Das Gewässer mit seiner kleinen Insel wird besonders gerne von Nacktbadenden frequentiert.
Beliebt ist auch das Schwimmen im Donau-Oder-Kanal, der von den WienerInnen aufgrund seines klaren Wassers besonders geschätzt wird. Er besteht aus vier Abschnitten, von denen zwei zum Baden freigegeben sind: Der Donau-Oder-Kanal II, von Auwald umgeben, lockt am Nordende mit einer Liegewiese. Von Kleingärten umrandet ist der Donau-Oder-Kanal III. Sein südlicher Teil ist jedoch frei zugänglich und bietet auch die Möglichkeit zum Sonnenbaden. Schotterufer mit angrenzender Naturwiese finden Naturbegeisterte bei der Stadlerfurt am Rande der Lobau.

Zufahrt zu den Naturbadeplätzen in der Oberen Lobau:
Dechantlacke: Raffineriestraße zum Biberhaufenweg in den Dechantweg, Parkplatz beim Nationalparkhaus, ca. 5 min Fußweg entlang dem Dechantweg
Panozzalacke: Raffineriestraße bis zur Lobgrundstraße und dann gleich links zum Parkplatz, 5 min Fußweg
Donau-Oder-Kanal: Über Großenzersdorf, die Lobaustraße bis zum Ende. Zweierkanal zehn Minuten Fußmarsch Richtung Süden, Dreierkanal fünf Minuten Richtung Osten
Stadlerfurt: Über Groß-Enzersdorf, entlang der Badgasse

Weitere Naturbadeplätze in der Donaustadt

In der Donaustadt gibt es am Mühlwasser und am Schillerwasser nördlich der Raffineriestraße unzählige Bademöglichkeiten an sonnigen, schilfbewachsenen Ufern, schattigen Wiesen und versteckten Plätzen.
Die Zufahrt erfolgt über Raffineriestraße, Kanalstraße oder Biberhaufenweg, dann geht's zu Fuß oder mit dem Fahrrad weiter über die Wege und Straßen beiderseits der Gewässer bis zum Lieblingsplatz.

Bootfahren im Nationalpark In Niederösterreich ist mit Ausnahme des Naturbadeplatzes in der Schönauer Au das Baden in den Seitenarmen nicht gestattet, es bieten sich aber mehrere Abschnitte der Donau-Ufer an. 

Empfohlene Badebereiche sind die Orther Inseln und Stopfenreuth im Bereich der Au-Terrasse.

Die Nutzung sollte sich im gesamten Nationalpark auf die helle Tageshälfte beschränken, weiters ist das Entzünden von Feuern verboten.

Ein spezielles Faltblatt stellt die Zonen am Donau-Ufer, alle zum Bootfahren freigegebenen Bereiche sowie die Badeplätze im Nationalpark Donau-Auen mit Infos und Detailkarten übersichtlich dar. Weiters enthält es Tipps und Sicherheitshinweise für die Erholungssuchenden.


Das Faltblatt „Baden, Bootfahren und Zelten im Nationalpark Donau-Auen“ ist in Deutsch, Englisch und Slowakisch erhältlich und kann kostenfrei angefordert werden.
Kontakt: schlossORTH Nationalpark-Zentrum, Tel. 02212/3555, schlossorth@donauauen.at

In diesem Sinne: Unbeschwerte, faire Sommertage im Nationalpark Donau-Auen!

Download-Version des Faltblattes

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