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Gut besuchte Fachtagung: '20 Jahre Nationalpark Donau-Auen – Schutz und Management der Auwälder östlich von Wien'

Fachtagung im Schloss Eckartsau Neue interessante Aspekte rund um Nationalpark und Auwald aus verschiedenen Fachrichtungen und rege Diskussion unter den rd. 120 TeilnehmerInnen prägten die erfolgreiche Tagung am 18. Mai im Schloss Eckartsau. Diese reiht sich in zahlreiche Veranstaltungen zum 20jährigen Bestehen des Nationalpark Donau-Auen ein.


Im prunkvollen Ambiente von Schloss Eckartsau trafen am 18. Mai rund 120 TeilnehmerInnen zu einer ganztägigen Fachveranstaltung zusammen. ExpertInnen von Universitäten, Institutionen und NGOs, aus anderen Schutzgebieten, aus der Region sowie weitere InteressentInnen folgten den Gastvorträgen und Podiumsdiskussionen und brachten sich auch selbst rege ein.

Den Rahmen bot die Fragestellung: Der Nationalpark Donau-Auen schützt seit 20 Jahren eine der letzten großen Au-Landschaften Mitteleuropas. In der Naturzone steht der Ablauf natürlicher Prozesse im Vordergrund – ein Naturwald soll sich wieder entwickeln. Sind wir dieser Zielsetzung näher gekommen? Welche Tier- und Pflanzenarten profitieren vom Prozess-Schutz? Warum werden auch heute noch waldbauliche Managementmaßnahmen durchgeführt?

ExpertInnen bei der Tagung Nach einer Einführung durch Nationalpark-Direktor Carl Manzano folgten in zwei Blöcken Referate zu Praxisbeispielen aus dem Wald- und Wildmanagement und aktuellen Forschungsergebnissen unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten im Nationalpark. Diese sowie die Podiumsdiskussionen mit weiteren ExpertInnen zeigten auf, wie vielschichtig die Thematik ist. Prozess-Schutz und Artenschutz verfolgen mitunter unterschiedliche Ziele, müssen aber dennoch kein Widerspruch sein.


Wohin soll und wird sich der Nationalpark zukünftig entwickeln? – Die Antwort ist aus verschiedenen Blickwinkeln stets eine andere, und als Resümee wurde festgehalten, dass der intensive Austausch von allen Beteiligten, ExpertInnen und Interessensvertretern begrüßt wird und weiter geführt werden soll! Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Abendempfang mit Musik im malerischen Innenhof von Schloss Eckartsau.

Nachlese der Veranstaltung