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Hainburger SchülerInnen säubern die Au!

Im Rahmen der laufenden Kooperation mit dem Nationalpark Donau-Auen rückten die Kinder der Neuen Mittelschule Hainburg an der Donau gestern zu einem herbstlichen Au-Putztag aus. Die Aktion war Teil eines mehrjährigen Projektes, dieses wird von der Sparkassen Privatstiftung Hainburg und der Stadtgemeinde Hainburg unterstützt.


88 SchülerInnen aus den dritten Klassen der NMS Hainburg an der Donau krempelten am Donnerstag, 22. Oktober die Ärmel auf. Auf Initiative von HOL Mindler Oliver und der Kolleginnen Nemeth Anita, Plaichinger Barbara, Marhold Stephanie und Rehberger Julia,  sowie mit der Unterstützung von MitarbeiterInnen des Nationalpark Donau-Auen wurde am Hainburger Donauufer und im Bereich der „Hainburger Kastln“ Schwemmüll gesammelt.

Gruppenfoto der dritten Klassen Die SchülerInnen staunten nicht schlecht was dabei so zusammen kam: Vom Gitarrenkoffer über eine sehr alte, wohlgemerkt leere Geldbörse bis hin zur noch aufgeblasenen Luftmatratze reichten die oft sehr sperrigen Fundstücke. Bei den „Kastln“ kamen nicht nur Reste alter Boote zum Vorschein, sondern auch riesige Schlauchreifen und sogar ein Heurigentisch.
„Der Traktorreifen ist schon so von Pflanzen umwachsen, den haben wir beim besten Willen nicht mehr aus der Erde und dem Sand herausbekommen“, erzählte eine Schülerin. Auch Unmengen an Kunststoffmaterialen und Glasflaschen, Verpackungsreste und sogar Straßenbegrenzungspflöcke wurden zusammengetragen. Ein ganzer PKW-Anhänger voll Müllsäcken und Sperrgut konnte so zur Entsorgung gebracht werden.


Diese Müllsammelaktion fand im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Nationalpark Donau-Auen mit der NMS Hainburg statt, das seit nunmehr sieben Jahren besteht. Umso erfreulicher ist es für die Schule und den Nationalpark, dass diese sehr erfolgreiche Zusammenarbeit durch die finanzielle Unterstützung der Sparkassen Privatstiftung Hainburg und der Stadtgemeinde Hainburg für weitere zwei Jahre gesichert ist und damit fortgesetzt werden kann, betont Projektleiterin und Nationalpark-Rangerin Dr. Gabriele Hrauda.