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Jagdschloss Eckartsau zum schönsten
Hochzeits-Schloss Österreichs gekürt

Heiraten in Eckartsau Das Schloss der Bundesforste im Nationalpark Donau-Auen gewinnt 1. Austrian Wedding Award – Trend zu Hochzeiten in Natur!
 

Heiraten wie ein Kaiser: Ein Ja-Wort unter dem Buchenbaldachin inmitten historischer Landschaftsgärten vor der Kulisse eines kaiserlichen Jagdschlosses – das überzeugte die Jury des 1. Austrian Wedding Award. Dieser Tage kürten Branchenvertreter und Wedding Planer aus ganz Österreich das ehemalige k. u. k. Jagdschloss Eckartsau der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) im Nationalpark Donau-Auen zum schönsten Hochzeits-Schloss des Jahres. Mehr als 100 Locations – darunter besonders viele Einreichungen aus der Steiermark, Kärnten und Oberösterreich – bewarben sich um die begehrte Glastrophäe, die in der Kategorie „Location“ schließlich an das östlich von Wien gelegene Kaiserschloss ging.

Der ehemalige Jagdsitz der Habsburger befindet sich heute als einziges Schloss direkt im Nationalpark Donau-Auen und bietet mit seiner weitläufigen Anlage einen historischen Rahmen für Hochzeiten inmitten reizvoller Natur. „Natur liegt voll im Trend – auch beim Heiraten“, freut sich Rudolf Freidhager, Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz, über die jüngste Auszeichnung. „In Eckartsau treffen ungezähmte Wildnis und kunstvoll gestaltete Kulturlandschaft aufeinander – das macht es zu einem einzigartigen Ort. Ein kulturelles Erbe, das auch verpflichtet: In den letzten Jahren haben wir mehr als zwei Millionen Euro in das Schloss investiert. Wir sehen es auch als unsere Aufgabe, dieses ganz besondere Natur- und Kulturerbe auch für die nächsten Generationen zu erhalten.“

Heiraten unter dem Buchenbaldachin

Zu den Besonderheiten von Eckartsau zählt der 27 ha große Schlosspark, der das Gebäude umgibt und unmittelbar in den Nationalpark Donau-Auen übergeht. Die Grenzen zwischen Biber und Barock, Naturraum und Festsaal sind fließend. Der Park wurde im späten 19. Jahrhundert unter Thronfolger Franz Ferdinand nach Plänen des Hofgartendirektors Anton Umlauft als englischer Landschaftsgarten angelegt. Nach Jahren der Verwilderung haben die Bundesforste das Areal in mühsamer Kleinarbeit mit Unterstützung des Nationalparks Donau-Auen wieder als historischen Landschaftsgarten hergestellt. Jahrhunderte alte und knorrige Bäume säumen die weitläufigen Wiesen, Wege und Alleen, die zur Erkundung des Nationalparks einladen. Als besonders malerische Trauungsorte gelten die Laubkuppel eines uralten Buchenbaldachins und der romantische Rosenpavillon mitten im Schlosspark.

Buchenbaldachin Ein Ort der Lustbarkeit und Freude


Schon zu Maria Theresias Zeiten war Schloss Eckartsau – nahe bei Wien gelegen und stilvoll ausgestattet – ein Ort von Festlichkeiten und Feiern. Lustbarkeit und Freude sind auch heute noch ein wichtiger Bestandteil des Schlosslebens, in dem Hochzeiten eine immer wichtigere Rolle spielen. Neben Prunkräumen und Salons, einer hauseigenen Bibliothek und der Schlosskapelle bestach vor allem der barocke Festsaal mit einem monumentalen Deckenfresko von Daniel Gran (1694-1757) – einem der Meister und virtuosesten Maler seiner Zeit – die Jury des 1. Austrian Wedding Awards. Alle Räumlichkeiten können für standesamtliche und freie Trauungen mit oder ohne Tafel genutzt werden. „Schritt für Schritt haben wir Schloss Eckartsau in den letzten Jahren sorgfältig instand gesetzt und dieses historische Juwel der Öffentlichkeit wieder für Feste und Hochzeiten zugänglich gemacht“, erklärt Rudolf Freidhager. Das Engagement zeigt erste Erfolge: Die Besucherzahlen sind laufend gestiegen, die Hochzeits-Saison 2016 ist nahezu ausgebucht.

Nationalparkbetrieb Donau-Auen

Die Österreichischen Bundesforste sind als größter Grundbesitzer seit der Gründung 1996 aktiv in das Management des Nationalparks Donau-Auen eingebunden. Von den rund 9.300 ha Auwald, die östlich von Wien heute unter Schutz gestellt sind, bringen sie rund 4.200 ha in den Nationalpark ein. Mit dem ÖBf-Nationalparkbetrieb Donau-Auen, der seinen Sitz auf Schloss Eckartsau hat, betreuen die Bundesforste tausende Hektar Wald, Wiesen und Fischereigewässer im Nationalpark ebenso wie das Wildtiermanagement und wirken bei Natur-, Artenschutz- und Forschungsprojekten mit. Sie kümmern sich um Errichtung und Erhaltung von Infrastruktur wie Besuchereinrichtungen, Rad- und Wanderwege und arbeiten bei der Durchführung von Führungen und Exkursionen eng mit der Nationalparkverwaltung Donau-Auen zusammen.

Marchfelder Schlösserreich

Sie prägen die Ebene des Marchfelds seit Jahrhunderten – seit 2014 treten sie gemeinschaftlich auf: Schloss Hof, Eckartsau, Marchegg und Orth sind die „vielen Vier“, die als Marchfelder Schlösserreich auf ihre Schätze aufmerksam machen. Unter den Themen Region und Nachbarschaft, Geschichte und Persönlichkeiten, Natur und Garten sowie Abenteuer und Familie lockt in jedem Schloss eine Vielfalt an Angeboten, Führungen und Veranstaltungen für Gruppenreisende, Individualgäste und Familien sowie Schulen.

www.schlosseckartsau.at