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Petronell-Carnuntum:

Große Teile der Petroneller Au sind seit 2016 Teil des Nationalpark Donau-Auen. Die frühere forstwirtschaftliche Nutzung zeigt sich in ausgedehnten Hybridpappelbeständen.

Freitag, 01. Jänner 2021 - Freitag, 31. Dezember 2021

Die Pappelbestände sind teilweise sehr verwachsen. Dort wo Schlägerungen stattgefunden haben, wird von der Nationalparkverwaltung nun mit standorttypischen Bäumen aufgeforstet. Gepflanzt werden Schwarz- und Silberpappel, Grauerle, Flatterulme, Traubenkirschen und Weiden.

Typisch für dieses Auwaldgebiet sind viele Wasserflächen. Abgesehen vom breiten Petroneller Arm gibt es etliche Seitenverzweigungen und Gräben, die bei höheren Wasserständen mit der Donau in Verbindung stehen. Daher tummeln sich hier zahlreiche Wasservogelarten.


Wegen der fehlenden Durchströmung haben sich teilweise Schilfufer ausgebildet, die von Teichhuhn und Zwergtaucher genützt werden. Gelegentlich lässt sich sogar der Purpurreiher beobachten.

Bei Niedrigwasser werden die zahlreichen Muscheln sichtbar, die ein Anzeiger für eine gute Wasserqualität sind.

Bitte beachten Sie unsere Verhaltensregeln!

Wanderkarte Petronell-Carnuntum

Laden Sie hier die Detailkarte mit der beschriebenen Route für den Nationalparkbereich Pwtronell-Carnuntum herunter.

Petroneller Wanderweg

Länge

4 km

Gehzeit

ca. 1,5 Stunden

Besonderheiten

Holzwegweiser mit der Aufschrift „DONAU“

Wegbeschaffenheit

Der Weg ist bei höheren Wasserständen nicht passierbar.

Ausgangspunkt:
Parkplatz am Ende der Lange Gasse (ausgewiesen „Parkplatz für Auwaldbesucher“).
Für eine Rückkehr zum Ausgangspunkt muss man den gleichen Weg nehmen. Es besteht die Möglichkeit, dem Treppelweg bis nach Bad Deutsch Altenburg zu folgen.
 

Vom Parkplatz weg quert die Route Weideflächen und Wiesen mit riesigen Eichen und Pappeln. Nach der Schranke folgt man der Forststraße nach rechts, bald sind erste Ausblicke auf den Petroneller Arm möglich. Der Weg begleitet das Altwasser und erlaubt ein akustisches Erlebnis. Graureiher, Eisvogel und Teichhuhn, das hier die Schilfbestände bewohnt, sind zu hören. Von der Traverse lassen sich diese Wasservögel genauso beobachten wie Stockenten oder Silberreiher. Östlich der Traverse hinterlassen Biber Spuren ihrer emsigen Tätigkeit. Danach führt der Weg nach Norden, man passiert einen tiefen Kolk, ein Eldorado für Amphibien und Libellen. Im letzten Wegabschnitt vor Erreichen der Donau dominieren Schwarznussbäume, ihre gelben Früchte mit dem typisch zitronigen Geruch fallen besonders im Herbst auf. An der Einmündung in den Treppelweg befinden sich an einer imposanten Silberpappel Hochwassermarken. Schließlich folgt man dem Treppelweg nach Osten mit Ausblick auf die Schwalbeninsel.