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Sei fair! – Regelungen für Geocaching sowie Drohnenflugverbot
im Nationalpark Donau-Auen

Neue Freizeitnutzungsaktivitäten halten im Nationalpark Donau-Auen Einzug. „Schatzsuche“ mittels Geocaching verspricht Kurzweil in der freien Natur und so mancher Gast möchte seine Drohne in der Flusslandschaft starten. Es gilt jedoch: Für das Rätsellösen per GPS wurden Rahmenbedingungen erarbeitet, der Betrieb von Drohnen und Multicoptern im Nationalpark ist nicht gestattet. Diese Regelungen dienen der geschützten Flora und Fauna sowie dem guten Miteinander aller Benutzergruppen. Wir danken den Besucherinnen und Besuchern für ihren Beitrag zu Fairness im Nationalpark Donau-Auen!
 

Geocaching Auf der Suche
Unterwegs als Geocacher: Viele Freunde dieser Freizeitbeschäftigung betonen, dass sie den Aufenthalt in der Natur in Kombination mit Rätselspaß besonders schätzen. Auch die malerische Flusslandschaft im Nationalpark Donau-Auen ist dafür beliebt. Was die modernen Schatzsucher nicht vergessen sollten: Für sie gelten dieselben Regeln wie für alle weiteren Gäste, darunter das Wegegebot. Querfeldeinabschneider, um den kürzesten Pfad zum vermuteten Standort zu nutzen, sind aus Naturschutzgründen nicht erlaubt. Ebenso gilt es stets, allgemein Rücksicht auf Fauna und Flora zu nehmen. Caches dürfen nicht an Bäumen angebracht werden, um diese nicht zu beschädigen und um Brutvögel zu schützen. Darüber hinaus sind Baum- und Erdhöhlen sowie Felsspalten wichtige Lebensräume für eine Vielzahl von Tierarten. Sie sollen nicht als Verstecke genutzt werden. Zugleich sind aber Caches sehr willkommen, die sich inhaltlich mit dem Nationalpark beschäftigen und eine nähere Auseinandersetzung mit der Natur erfordern, ohne sie dabei zu beeinträchtigen oder bloß als Kulisse zu nutzen. Eine Auflistung aller Regeln, die im Nationalpark für das Geocaching gelten, steht hier zur Verfügung.

Drohnenbetrieb
Sorry, keine Starterlaubnis
Piloten ist nichts verboten, so sagt man! Weiters boomt der Freizeitbetrieb von privaten Drohnen mit und ohne Kameraausstattung. Spektakuläre Videoaufnahmen und Fotos in TV und Web spornen an, ähnliche Bilder zu erhaschen. Auch im Nationalpark Donau-Auen surrt es zunehmend über Auwald und Gewässern. Hier gilt jedoch: Die Befliegung des Nationalparkgebiets mit Drohnen, Multicoptern etc. jeglicher Art ist verboten. Die Fluggeräte dringen mühelos in entlegene Flächen vor, die für die Natur reserviert bleiben sollen. Dort können sie eine beträchtliche Störung von Wildtieren verursachen. Etwa wenn sie sich den Horsten und Nestern streng geschützter brütender Vögel nähern oder tagsüber ruhende Tiere aufstöbern. Weiters sollten die Betreiber bedenken: Andere Nationalparkgäste empfinden Drohnen mitunter als Belästigung und möchten keinesfalls gefilmt werden. Daher müssen Flächen ausreichend weit außerhalb der Nationalparkgrenzen für ein Flugabenteuer aufgesucht werden - sofern dort der Betrieb gestattet ist.

Sei fair!
Sei fair!
Mit der ‚Sei fair! – Kampagne‘ wird heuer ein Schwerpunkt zu Achtsamkeit im Schutzgebiet gesetzt. Denn der Nationalpark Donau-Auen bewahrt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und bietet seinen Gästen schöne, erholsame Freizeiterlebnisse. Beide Aufgaben zu erfüllen, kann nur durch den verständnisvollen Umgang mit der Natur sowie Rücksichtnahme auf andere Besucherinnen und Besucher erreicht werden. Hinweise zu den Verhaltensregeln findet man auf den Informationstafeln an den Eingängen, im persönlichen Gespräch mit dem Nationalparkteam im Gebiet, in Broschüren und online. Wir danken Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für ihren Beitrag zu Fairness im Nationalpark Donau-Auen!