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Sei fair! – Was gilt es beim Zelten im Nationalpark Donau-Auen
zu beachten?

Ein Zelt im Grünen, inmitten der Natur, davor prasselt ein Lagerfeuer: Diese Idylle schätzen viele Outdoorfans. Bei einem Besuch im Nationalpark Donau-Auen gelten spezielle Regelungen im Sinne des Naturschutzes. Dennoch ist auch hier das Nächtigen unterm Sternenhimmel möglich und eine Feuerstelle steht zur Verfügung. Selbstverständlich sollte es stets sein, seinen Müll wieder mitzunehmen. Wir danken den Gästen für ihren Beitrag zu Fairness im Nationalpark Donau-Auen!
 

So bitte nicht: Wildes Zelten in der Au Auszeit im Zelt…
Campen und Zelten erfreut sich wachsender Beliebtheit. Zahlreiche Flächen stehen in Österreich für Zeltfreunde zur Verfügung. Auch im Nationalpark Donau-Auen bieten sich zwei Möglichkeiten: Das NationalparkCamp Lobau in Groß Enzersdorf als bestens ausgestattete Anlage samt Betreuung, sowie die Lagerwiese bei der Auterrasse Stopfenreuth ohne besondere Infrastruktur. Nicht erlaubt ist das Zelten im sonstigen Nationalparkgebiet - im Auwald, auf Wiesen oder an Ufern. Dennoch werden Gäste angetroffen, die in der freien Natur nächtigen (siehe Bild). Diese stellen eine beträchtliche Störung für Wildtiere dar. Das Nationalparkteam berät Interessenten gerne näher über alle Angebote für Aufenthalte im Schutzgebiet.
 

Lagerfeuer Entspannen am heimeligen Feuer …
Zugegeben, ein Lagerfeuer ist romantisch und abenteuerlich. Dennoch ist das Entzünden von Feuern, zum Wärmen wie auch zur Essenszubereitung, im gesamten Nationalpark Donau-Auen verboten. Ausgenommen sind die baulichen Besuchereinrichtungen Nationalparkcamp Meierhof und NationalparkCampLobau im Rahmen von betreuten Projektwochen, die über eigene gesicherte Plätze verfügen. Weiters die offizielle Feuerstelle für Gäste bei der Auterrasse Stopfenreuth - sofern nicht eine aktuelle Verordnung der Behörde vorliegt, die das Entzünden aufgrund von anhaltender Trockenheit im Bezirk generell untersagt. Denn Funkenflug kann Flurbrände verursachen, auch in Gewässernähe. Leider zeigen sich dennoch manche Besucherinnen und Besucher hinsichtlich der Gefahren uneinsichtig. Aktuelle behördliche Verbote werden bei der Auterrasse ausgehängt bzw. können vorab telefonisch im schlossORTH Nationalpark-Zentrum erfragt werden: 02212/3555.
 

Zigarettenstummel sind giftiger Müll … Und was ist mit dem Mist?
Viel Müll ist im Nationalpark Donau-Auen zu finden. Große Teile davon bringt der Fluss laufend mit und schwemmt ihn in die Uferzonen, wo er mit Freiwilligenteams bei Arbeitseinsätzen mühevoll eingesammelt wird. Aber auch im Auwalddickicht, an Wegen und auf Wiesen liegt Unrat, den Gäste hier vor Ort fallen lassen. Das sind oftmals Jausenreste und diverse Verpackungen, vielfach Hundekotsäckchen – und leider auch Zigarettenstummel zuhauf. Wenigen Menschen ist bewusst, dass diese bis zu 15 Jahre brauchen, um in der Natur vollständig zu verrotten. Ferner enthalten sie diverse umweltschädliche Giftstoffe, die in Boden und Gewässer gelangen sowie Tieren schaden. Gäste der Flusslandschaft werden ersucht, ihren anfallenden Müll restlos wieder aus dem Gebiet mitzunehmen und selbst zu entsorgen. Aus Rücksicht auf Flora, Fauna und die anderen Erholungssuchenden.
 

Sei fair! Sei fair!
Mit der ‚Sei fair! – Kampagne‘ wird heuer ein Schwerpunkt zu Achtsamkeit im Schutzgebiet gesetzt. Denn der Nationalpark Donau-Auen bewahrt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und bietet seinen Gästen schöne, erholsame Freizeiterlebnisse. Beide Aufgaben zu erfüllen, kann nur durch den verständnisvollen Umgang mit der Natur sowie Rücksichtnahme auf andere Besucherinnen und Besucher erreicht werden. Hinweise zu den Verhaltensregeln findet man auf den Informationstafeln an den Eingängen, im persönlichen Gespräch mit dem Nationalparkteam im Gebiet, in Broschüren und online.
Wir danken Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für ihren Beitrag zu Fairness im Nationalpark Donau-Auen!