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Wildstandsregulierung

Rotwild Die Wildstandregulierung erfolgt im Nationalpark durch die jeweiligen Grundeigentümer, das sind in erster Linie die beiden Nationalpark-Forstverwaltungen der Stadt Wien, MA 49 und der ÖBf. Reguliert wird ausschließlich Schalenwild (Rotwild, Dam- und Muffelwild, Schwarzwild; im Wiener Anteil zusätzlich Rehwild), ohne Trophäenjagd. Die Wildstandregulierung im Nationalpark erfolgt entsprechend den Bestimmungen der Managementpläne. Menschliche Eingriffe sollen minimiert werden, große Wildruhegebiete wurden eingerichtet.
Bei der Jagd auf Nationalpark-Flächen soll auf den Einsatz bleifreier Munition umgestellt werden.

Wildökologische Raumplanung

Der Nationalpark Donau-Auen ist zentraler Teil des Transeuropäischen Naturraumkorridors Alpen-Karpaten, der den biogenetischen Austausch zwischen diesen Großräumen ermöglicht. Die verbliebenen Wandermöglichkeiten für große Wildtiere sind jedoch nordöstlich und südlich des Nationalparks durch Straßen-, Gewerbe und Siedlungsentwicklung sowie durch Jagdgatter gefährdet. Gemeinsam mit Partnern wie den ÖBf und der Boku werden vom Nationalpark Initiativen gesetzt, dieses Problem in der Region und bei Planungsstellen bewusst zu machen.