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Montag, 06. April 2020, Orth/Donau

Am 7. April ist der internationale 'Tag des Bibers'

Schwimmender Biber Der internationale Tag des Bibers findet seit 2009 jährlich am 7. April statt. Er wurde von der Naturschutzorganisation ‚Beavers: Wetlands & Wildlife (BWW)‘ ins Leben gerufen und soll einen Beitrag leisten, Verständnis für die Rolle des Bibers als wichtige Spezies (engl. Keystone Species) zum Erhalt bzw. der Wiederherstellung von Feuchtgebieten zu schaffen.

Im Nationalpark Donau-Auen gehört der Eurasiatische Biber (Castor fiber) zum natürlichen Artengefüge der Aulandschaft. Hier erfüllt er nützliche Aufgaben im Ökosystem. Gefällte Bäume fördern die Naturverjüngung und schaffen sonnige Uferbereiche – wichtig unter anderem für Libellen. Astreiche Baumkronen dienen, im Wasser liegend, Jungfischen als Unterstand und Versteck. Baumstämme bereichern die Uferstrukturen, werden von diversen Vögeln wie dem Eisvogel als Ansitz genutzt und bieten den Europäischen Sumpfschildkröten Sonnenplätze.
 

Biber im Auwald Die tiefen Rinnen, die Biber in Gräben und Seichtgewässer ziehen, wenn sie in diesen entlangschwimmen und –wandern, sind Wintereinstandplätze für Fische wie Karausche und Hundsfisch und sichern oft deren Überleben in zufrierenden Gewässern. Anders als in anderen Regionen baut der Biber im Nationalparkgebiet keine Burgen, sondern gräbt Wohnhöhlen in die Uferbereiche der Seitengewässer. 170 Arten an Pflanzen bilden seine Nahrung.

Mehr zur Ökologie und Biologie des Bibers
gibt es hier nachzulesen.