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Samstag, 27. April 2019, Orth/Donau

Cycling the Danube – 3.000 km mit dem Fahrrad zu den Naturschätzen der Donau

Etappenstart auf der Wiener Donauinsel Seit über 10 Jahren arbeiten im Rahmen von DANUBEPARKS die Großschutzgebiete an der Donau zusammen. Insgesamt wurden 10 Mio. € in die Stärkung der Donau als Lebensraumverbund investiert. Anlässlich einer donauweiten Fahrradexpedition präsentierten die Donauschutzgebiete die bisher umgesetzten Pilotprojekte.


Mitte April machten sich an der Oberen Donau Vertreter von DANUBEPARKS – Netzwerk der Donauschutzgebiete auf den Weg: Sie wollen zeigen, dass sich die Naturjuwele am besten mit dem Fahrrad erleben lassen. Die Expedition „Cycling the Danube“ führt die radelnden Naturschützerinnen und Naturschützer durch 10 Länder, entlang des internationalsten Flusses der Erde. Nach 3.000 Kilometern, 17 besuchten Schutzgebieten, 120 präsentierten Pilotprojekten und Treffen mit über 50 Partnerorganisationen wird nach zwei Monaten das Schwarze Meer erreicht werden. Spätestens dann sollte allen bewusst sein: Die Donau ist ein zusammenhängender Lebensraum, nur gemeinsam können die Herausforderungen für den Naturschutz gemeistert werden.

Per Rad durch den Nationalpark Donau-Auen Am 25. April kam Cycling the Danube im Nationalpark Donau-Auen an. „Auf der Etappe von Wien bis ins schlossORTH Nationalpark-Zentrum lässt sich wunderbar erleben, welche wichtigen Funktionen das Schutzgebiet für eine Großstadt erfüllt. Mit dem Fahrrad ist der Nationalpark Donau-Auen nicht nur nachhaltig erreichbar, so lässt sich auch die Natur am besten erleben und genießen“, betonte DANUBEPARKS Generalsekretär Georg Frank anlässlich jener besonderen Wegetappe der Delegation.


Bei diesem Abschnitt der Fahrradexpedition wurde weiters auf Erfahrungsaustausch zwischen verschiedensten Projekten gesetzt. Die Expertinnen und Experten von 11 EU-finanzierten Projekten diskutierten an Zwischenstationen die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. „Die Initiative von DANUBEPARKS über alle Grenzen hinweg bringt viele Menschen und Interessensgruppen zusammen“, freute sich Ivan Zavadsky, Executive Secretary der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (ICPDR) bei seiner Begrüßung in Wien.

Ankunft im schlossORTH Nationalpark-Zentrum Nach einem gemütlichen Ausklang im schlossORTH Nationalpark-Zentrum am 25. April geht die Reise seitdem weiter stromabwärts. Der nächste Abschnitt führte nach Bratislava zu den benachbarten Schutzgebieten in der Slowakei. Am 18. Juni wird das Team von DANUBEPARKS schließlich im rumänischen Donaudelta empfangen werden.

DANUBEparksCONNECTED – EU-Mittel für den Naturschutz entlang der Donau

Cycling the Danube wird im Rahmen des Projektes DANUBEparksCONNECTED durchgeführt. Mit EU-Kofinanzierung durch das Interreg Danube Transnational Programme setzt das Netzwerk DANUBEPARKS sein Engagement für die Naturjuwele an der Donau fort und intensiviert die Zusammenarbeit mit folgenden EU-Projekten:

  • Alpen Karpaten Fluss Korridor: Schutz und Revitalisierung der Donau-Zubringerflüsse zwischen Alpen und Karpaten
  • coopMDD: Schaffung eines 5-Länder Biosphärenreservates an Donau-Drau-Mur
  • DANUBE FREE SKY: donauweite Initiative gegen den Vogeltod an Stromleitungen
  • Danube Sediment: donauweites Sediment-Management
  • Danube STREAM: Entwicklung nachhaltiger Binnenschifffahrt an der Donau
  • DANUBE WILDisland: donauweiter Schutz naturnaher Inseln
  • LIFE Sterlet & MEASURES: Schutz der Donau-Störe
  • PlasticFreeDanube: Projekt zur Vermeidung von (Plastik)Müll in der Donau
  • Transdanube.Pearls, Amazon of Europe Bike Trail: sanfte Mobilität und Fahrradtourismus in der Donau-Region

Webtipp: www.interreg-danube.eu/danubeparksconnected