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Aktuell

Mittwoch, 12. Dezember 2018, Wien

DANUBEPARKS Jahreshauptversammlung in Wien: Präsident Carl Manzano übergab seine Funktion an Vlatko Rožac aus dem Naturpark Kopački rit (Kroatien). Die landschaftlich besonders reizvollen „Donau-Canyons“ mit der Wachau als Vertreter Österreichs rücken näher zusammen.

Vertreterinnen und Vertreter von 17 Naturschutzgebieten aus 9 Donauländern trafen sich am 11. Dezember in Wien zur alljährlichen Hauptversammlung des Netzwerks der Donau-Schutzgebiete. Die erfolgreiche Ära von Präsident Carl Manzano geht zu Ende – 10 Millionen Euro wurden unter seiner Präsidentschaft von DANUBEPARKS für den donauweiten Naturschutz investiert. Die Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit wurden gestellt.
 

Manzano übergibt Präsidentschaft an Rožac Die Donau ist für die Artenvielfalt Europas von herausragender Bedeutung. Dieser Naturraum ist Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten und Lebensraum für 110 Millionen Bewohner im Donauraum. Die Naturschutzreservate an der Donau sind die wichtigsten Gebiete, um diese Landschaften in ihrer Vielfalt auch für die kommenden Generationen zu erhalten.


DANUBEPARKS investierte 10 Millionen Euro für den Naturschutz an der Donau

Seit 2007 arbeiten die Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks im DANUBEPARKS-Netzwerk zusammen. Mehr als 10 Jahre lenkte dessen Geschicke der Nationalpark Donau-Auen mit Präsident Carl Manzano an der Spitze. DANUBEPARKS hat sich von einer kleinen Interessensgemeinschaft zu einer europaweit ausgezeichneten Naturschutz-Dachmarke entwickelt. Mehrere transnationale EU-Projekte wurden von DANUBEPARKS abgewickelt, 10 Millionen Euro wurden in donauweite Maßnahmen für den Schutz der Fluss-Ökosysteme, in den grenzübergreifenden Artenschutz und in den Naturtourismus investiert.

Bei der Jahreshauptversammlung am 11. Dezember in Wien verabschiedete sich Carl Manzano, scheidender Direktor des Nationalpark Donau-Auen, auch als Präsident von DANUBEPARKS. Seine Nachfolge tritt Vlatko Rožac aus dem kroatischen Naturpark Kopački rit an.

DANUBEPARKS General Assembly – Kooperationsvereinbarung am Leopoldsberg Kooperationsvereinbarung der „Danube Canyons“


Weiters wurde die Kooperationsvereinbarung der Donau-Canyons unterzeichnet. „Überall dort, wo die Donau enge Schluchten oder malerische Täler formt, finden wir ganz besonders spektakuläre Schutzgebiete“, erklärte DANUBEPARKS Generalsekretär Georg Frank. Fachleute aus Deutschland (Donauengtal bei Passau) und Österreich (Wachau, ausgezeichnet als Weltkulturerbe der UNESCO), vom „Donauknie“ in Ungarn, aus Serbien (Nationalpark Djerdap) und Rumänien (Naturpark Eisernes Tor) haben im Vorfeld zwei Jahre lang gemeinsame Strategien ausgearbeitet.

„Der Wiener Leopoldsberg mit seinem grandiosen Blick über die Donau ist ein würdiger Standort für die Unterzeichnung dieses Kooperationsabkommens“, betonte der neue DANUBEPARKS Präsident Vlatko Rožac im Rahmen der Veranstaltung.

DANUBEparksCONNECTED – EU-Mittel für den Naturschutz entlang der Donau

Die Danube Canyons als herausragend attraktive Schutzgebiete gehören zu den landschaftlichen Highlights im Donauraum. Mit dem Projekt DANUBEparksCONNECTED, finanziert im EU-Interreg Danube Transnational Programme, verstärkt das Netzwerk DANUBEPARKS nun sein Engagement für diese Naturjuwele.