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Das Nationalparkleitsystem in der Petroneller Au ist fertiggestellt

Carl Abensperg u. Traun, Edith Klauser Nationalparkdirektorin Edith Klauser und Grundeigentümer Carl Abensperg und Traun besichtigten am 9. April die neuen Informationstafeln am Nationalparkeingang in Petronell-Carnuntum.


Als Informations- und Leitelemente für die Gäste wurden Anfang April an den Eingängen in die Petroneller Au neue Tafeln installiert. Sie ergänzen das bewährte Leitsystem im Nationalpark Donau-Auen und bieten Wissenswertes zu diesem Aubereich, der seit 2016 zum Nationalpark gehört.

Nationalparkdirektorin Edith Klauser erläutert: „Diese Tafeln bieten den Gästen allgemeine Informationen zum Nationalpark Donau-Auen, seinen Naturschätzen und Aufgaben sowie zum richtigen Verhalten im Schutzgebiet. Weiters stellen sie den Nationalparkteil bei Petronell-Carnuntum und die hier erlebbaren Besonderheiten vor.“

Grundeigentümer Carl Abensperg und Traun vom Gut Petronell hält fest: „Ich freue mich sehr, dass diese ehemals forstwirtschaftlich genutzte Fläche seit zwei Jahren Teil des Nationalpark Donau-Auen ist und nun eine Entwicklung hin zum Naturwald nehmen kann. Für die Natur, unsere Gemeinde und alle Besucherinnen und Besucher eine große Sache.“

Die Petronelller Au Der markierte Wanderweg im Gebiet beginnt unterhalb des Schlosses Petronell. Er führt durch den Auwald über Seitenarme bis an das Donauufer und dann entlang des Flusses stromab nach Bad Deutsch-Altenburg.

Die Petroneller Au – der jüngste Nationalparkteil

Zum 20-Jahres-Jubiläum des Nationalparks 2016 wurden 260 Hektar der Petroneller Au in den Nationalpark Donau-Auen einbezogen, voll entschädigt und der Verwaltung der Nationalpark GmbH unterstellt. Diese Erweiterung, die Anfang 2017 in Kraft trat, wurde durch die Bereitschaft des Grundeigentümers Abensperg und Traun und durch die Unterstützung vom Bund sowie den Ländern Wien und Niederösterreich ermöglicht. Für weitere 140 Hektar Augebiet wurde ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, hier verzichtet der Eigentümer weitgehend auf forstliche Nutzung. Im September 2018 wurden die Erweiterungsflächen verordnet.