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Aktuell

Gemeinsam für die Donau: DANUBEPARKS wählte
neuen Vereinsvorstand

Carl Manzano, Praesident von DANUBEPARKS, Credit: Kirschner Erneut wurde Carl Manzano zum Präsidenten des Netzwerks der Donauschutzgebiete bestellt. Die internationale Kooperation ist auf 16 Partner angewachsen.


Nach erfolgreicher Umsetzung zweier donauweiter EU-Förderprojekte wurde 2014 der Verein DANUBEPARKS gegründet. Im Rahmen einer Generalversammlung in Russe (Bulgarien) wurde Carl Manzano (Direktor des Nationalpark Donau-Auen) wiederum zum Präsidenten von DANUBEPARKS, des Netzwerks der Donau-Schutzgebiete gewählt.

Auch der Sitz des Vereins bleibt in der Nationalparkverwaltung in Orth/Donau. Stela Bozhinova (Direktorin des Persina Naturparks, Bulgarien) und Vlatko Rozač (Naturpark Kopački Rit, Kroatien) sind die neuen Vizepräsidenten.

Begehung mit Schutzgebietsexperten, Credit: Archiv DANUBEPARKS „Naturschutz an der Donau braucht die grenzübergreifende Zusammenarbeit, das stärkt jedes Schutzgebiet auch in seinem eigenen Land“, erklärte Carl Manzano nach seiner Wiederwahl.
 

DANUBEPARKS – die starke Stimme für die Donau

Trotz schwerwiegender menschlicher Eingriffe ist die Donau bis heute von überregionalem Wert für den Schutz der Artenvielfalt in Südosteuropa und stellt einen europaweit bedeutendes Naturerbe dar.
Die Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks am Fluss sind donauweit mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Bereits 2007 startete daher der Prozess zur Gründung eines Netzwerks der Donauschutzgebiete.

Natuerliche Inseln - wichtige Strukturen im donauweiten Lebensraumverbund, Credit: Baumgartner Der Nationalpark Donau-Auen koordiniert seither diese internationale Initiative. Mittlerweile umfasst DANUBEPARKS 16 Schutzgebiete aus neun Donauländern.


Im Rahmen des aktuell laufenden INTERREG-Projekts DANUBEparksCONNECTED konzentrieren sich die Bemühungen auf die Stärkung der Donau als verbindender Lebensraumkorridor.
Information: www.interreg-danube.eu/danubeparksconnected