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Montag, 30. September 2019, Hainburg

Nationalparkerweiterung bei Hainburg

Nationalparkdirektorin Edith Klauser und Hainburgs Bürgermeister Helmut Schmid am Nationalparkeingang Im Bereich nahe der Ruine Rötelstein werden 10 Hektar Hangwald neu in den Nationalpark Donau-Auen eingebracht. Die Flächen werden in die bestehende Entschädigungsvereinbarung mit der Stadtgemeinde Hainburg einbezogen.
NÖ LH StV. Pernkopf sagt: „Die Erweiterung ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unseres Naturerbes.“


Einige Hangwaldflächen im Umfeld der Ruine Rötelstein im Gesamtausmaß von 10 Hektar werden Teil des Nationalpark Donau-Auen. Die Flächen sind naturräumlich bedeutsam, da sie von Hängen und Gräben durchzogen sind und über viele Altbäume verfügen. Wichtige Baumarten wie Winterlinde, Feldahorn und Esche kommen vor. Zahlreiche Reptilien (Würfelnatter, Ringelnatter, Äskulapnatter, Schlingnatter, Smaragdeidechse und Zauneidechse) wurden hier nachgewiesen, ebenso geschützte Eulenarten wie Waldohreule und Uhu.


Niederösterreichs LH StV. Stephan Pernkopf sagt: „Der Nationalpark Donau-Auen zählt zu den wichtigsten Schutz- und Erholungsgebieten im Naturland Niederösterreich. Die Erweiterung um Hangwälder bei Hainburg trägt zum Erhalt unseres Naturerbes für kommende Generationen bei.“

„Per Gemeinderatsbeschluss am 26. September hat die Stadtgemeinde der Erweiterung zugestimmt. Es freut mich sehr, dass die Nationalparkgemeinde Hainburg somit weitere Anteile in das Schutzgebiet einbringt“, betont Bürgermeister Helmut Schmid.

Spaziergang im Hangwald nahe der Ruine Rötelstein Die Flächen werden in die bestehende Entschädigungsvereinbarung der Nationalpark GmbH mit der Stadtgemeinde Hainburg einbezogen. Diese regelt die jährliche Abgeltung für in den Nationalpark eingebrachte Flächen. Die laufende Wegesicherung im betreffenden Hangwaldbereich wird von Nationalparkmitarbeitern betreut.


Nationalparkdirektorin Edith Klauser erklärt: „Diese Bestände grenzten bislang direkt an das Nationalparkgebiet an und sind aus ökologischer Sicht eine wertvolle Ergänzung. Die neuen Schutzgebietsanteile können entlang der bestehenden Wanderwege erlebt werden. Sie bieten einen attraktiven Erholungsraum für Anrainerinnen und Anrainer sowie die Nationalparkgäste aus der Region und der benachbarten Slowakei.“