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Aktuell

Unsichtbare Gefahr – gefrorene Gewässer! Die MA 49 informiert.

Eislaufen ist in der Lobau nicht erlaubt In der Lobau gilt ein Eislaufverbot
und ein Wegegebot.


Der Winter hält das Land in eisigem Griff! In weiten Teilen Österreichs mit reichlich Schnee, in Wien ist dieser großteils ausgeblieben. Die Kälte ist auch bei uns spürbar. Die frostigen Temperaturen lassen alles in der Natur frieren, der Boden ist bis in tiefere Bereiche gefroren und auch die meisten Gewässer sind mit einer Eisdecke überzogen.

Aber Achtung, der Schein trügt! Wie dick die Schicht wirklich ist, kann nicht erkannt werden. In vielen Wiener Gewässern gibt es Strömungen und unterirdische Wasserzuflüsse, welche die Eisdecke nicht allzu stark werden lassen. An diesen Stellen herrscht höchste Einbruchgefahr. Weiters sind die Naturgewässer Wasserstandschwankungen ausgesetzt: Alle Gewässer - auch jene die nicht direkt mit dem Fluss verbunden sind - schwanken mit dem Wasserstand der Donau. Wenn deren Wasserpegel sinkt, kann es vorkommen, dass das Eis nicht mehr auf dem Wasser aufliegt und daher nicht tragfähig ist.

Zugefrorenes Lobaugewässer Das Eislaufen und Wandern am Eis ist lebensgefährlich! Zudem gilt in der Lobau ein Eislaufverbot und Wegegebot, und Eisflächen sind keine angebotenen Wege. Auch Wildtiere, die jetzt im Winter ihren Energieverbrauch auf „Sparflamme“ gestellt haben, rechnen nicht mit Gästen auf der „gefrorenen Wasserstraße“. Durch Beunruhigung werden sie zur Flucht gezwungen, dieser erhöhte Energieverbrauch kann auch die Tiere in Lebensgefahr bringen.


Daher appelliert die Nationalpark-Forstverwaltung Lobau, MA 49 an die BesucherInnen, im Interesse der eigenen Sicherheit und im Interesse der Wildtiere die Eisflächen nicht zu betreten.