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Samstag, 28. März 2020, Orth/Donau

Vogelbruten am Schloss Orth

Störche am Horst, alle Fotos (c) Pavek Unser schlossORTH Nationalpark-Zentrum ist normalerweise die erste Anlaufstelle für Nationalparkgäste – zugleich ist es aber begehrter Lebensraum für diverse Wildvögel. Diese beginnen nun ihr Brutgeschäft. Intensiv gearbeitet wird aber auch an der kommenden Seeadlerausstellung im Aussichtsturm.

Der Storchenhorst am Schlossturm ist heuer erneut besetzt und das Weißstorchpaar nimmt letzte Ausbesserungsarbeiten vor, um erfolgreich seine Brut aufzuziehen. Die Dohlen, welche das Areal rund um das Schloss bevölkern, besichtigen diverse Nistkästen, Hohlräume im Gebäude und Baumhöhlen.
 

Turmfalke Zum Teil liefern sie sich dabei kleine Gefechte mit Turmfalkenpärchen, die ebenfalls auf Nistplatzschau sind. Etliche Jungvögel beider Arten werden in einigen Wochen von hier ausfliegen.

Reges Treiben, Flattern und Rufen herrscht also im Luftraum des Schlosses vor – im Turnierhof ist es hingegen derzeit recht ruhig. Das schlossORTH Nationalpark-Zentrum bleibt aktuell im Sinne der behördlichen Auflagen geschlossen, wie alle regionalen Ausflugsziele. Das geplante Familienfest am 26. April wurde abgesagt.

Dohle im Nistkasten Doch auch hier arbeitet man zwischenzeitlich weiter und einen ganz besonderen Nistplatz wird es somit in der Seeadlerausstellung im Aussichtsturm zu entdecken geben, wenn das schlossORTH Nationalpark-Zentrum seine Pforten wieder öffnet. Denn Kinder der Partnerschule NMS Orth/Donau haben vor einigen Wochen in Handarbeit einen Adlerhorst in Originalgröße errichtet. Dieser ist Herzstück der neuen Präsentation, die vielfältige Informationen zu Biologie, Gefährdung, Forschung und Schutzmaßnahmen rund um den majestätischen Seeadler bieten wird.


Information:
schlossORTH Nationalpark-Zentrum
Tel. +43 2212/3555, schlossorth@donauauen.at

Zusatzinformation zur Kooperation mit der NMS Orth/Donau: Durch das Projekt Ecoregion SKAT, im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG V-A SK-AT kofinanziert, werden lokale und länderübergreifende Schulkooperationen gestärkt und zukünftige Generationen für den Erhalt unseres Naturerbes begeistert.