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Wanderrouten

Mannswörth

0 Der Auwald zwischen Donau und Schwechatmündung ist ein sehr stiller Bereich, dichte Wälder und offene Wiesenflächen kennzeichnen ihn. Donauseitig des Alberner Leitdamms dominieren Hybridpappelpflanzungen, die stellenweise schon durch standorttypische Baumarten ersetzt werden.

Zur Schwechat hin verstärken Kletterpflanzen den Eindruck eines undurchdringlichen Dickichts. Doch dieser täuscht: Gerade weil es hier besonders ruhig ist, sind Rehe und Hasen häufig zu beobachten, auch Spuren von Wildschweinen sind nicht zu übersehen.

Bei Hochwasser führt das Zusammentreffen der mächtigen Donau mit der recht schmalen Schwechat dazu, dass die Wassermassen aus der Donau in die Schwechat und damit auch in die Zaineth-Au zurückgestaut werden und der Auwald entgegen der Fließrichtung unter Wasser gesetzt wird.

Dass höhere Wasserstände keine Besonderheit sind, zeigen Hochwasserspuren an den Bäumen und auch die Fischerhütten an der Donau, die in typischer Art und Weise auf „Piloten“ (Holzpfosten) stehen.

Details

Bitte beachten Sie unsere Verhaltensregeln!

Wanderkarte Mannswörth

Laden Sie hier die Detailkarte mit der beschriebenen Route für den Nationalpark-Bereich Mannswörth herunter.

Wanderkarte als PDF

Mannswörther Runde

Länge

4 km

Gehzeit

ca. 1 Stunde

Besonderheiten

Dieses Gebiet zählt zum Wiener Nationalpark-Anteil.

Wegbeschaffenheit

Der Weg ist während und nach einem Hochwasser nicht begehbar. Bitte die Wegesperren beachten!

Ausgangspunkt:
Parkplatz am Ende der Zainethbrückengasse. (Wasserwerk), man überquert die Schwechat und erreicht nach wenigen hundert Metern den Alberner Leitdamm.
 

Vom Alberner Leitdamm durchquert man ein schmales Waldstück. Im Sommer bilden Kletterpflanzen wie Waldrebe oder Hopfen einen grünen Vorhang am Waldrand. Der dichte Unterwuchs besteht fast ausschließlich aus Brennnessel und Kratzbeeren. Entlang eines rückstauenden Altarms kommt man zur Donau und folgt dem Treppelweg nach Osten. Die offene Wiesenlandschaft bedingt, dass es zumeist sehr windig ist. An beiden Ufern der Donau hat sich hier die Daubelfischerei erhalten, bei der mit querstehenden Netzen Flussfische gefangen werden.
Entlang von weitläufigen Wiesen erreicht man die Mündung der Schwechat, die große Mengen feinen Sand an beiden Ufern aufhäuft. Die Wiesen werden von Hasen und Fasanen bevölkert, im Herbst besteht die typische Wegrandvegetation aus Rainfarn, Goldrute, Berufskraut und Beifuß. Zurück nimmt man einen kurzen Verbindungsweg zum Damm und passiert dort schließlich einen Aufforstungsbereich, wo standorttypische Bäume eine alte Hybridpappelpflanzung ersetzen.