Weitere Kooperationen
INTERREG Green Islands
Von September 2026 bis Oktober 2028 wird im Rahmen des Projektes "Green Islands" eine grenzübergreifende Zusammenarbeit von Nationalpark Donau-Auen, Zoo Bratislava und WWF Slowakei umgesetzt. Das Projekt wird im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG VI A SK-AT gefördert. Weitere Informationen: Interreg Slovakia - Austria
Im Projektgebiet Österreich – Slowakei mit seinen wertvollen Naturräumen machen sich die Auswirkungen des Klimawandels stark bemerkbar. Im pannonischen Klima sind Hitzetage und Trockenheit besonders ausgeprägt. Viele Menschen der wachsenden Städte Wien und Bratislava suchen Erholung in der Natur und in den Grünräumen der Grenzregion. Dazu zählen der Nationalpark Donau-Auen und periurbane Flächen wie der Zoo in Bratislava oder das Schloss Orth an der Donau mit dem Nationalparkzentrum und seiner Umgebung. Im Projekt Green Islands sollen diese Flächen aufgewertet und gegenüber den Folgen des Klimawandels resilienter gemacht werden. Damit wird auch die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher erhöht und die Orte zeigen sich als Anschauungsbeispiele für Anpassungen. Gleichzeitig soll mit den Maßnahmen das Bewusstsein der Bevölkerung und strategischer Stakeholder erhöht werden. Podcasts, Ausstellungen, geführte Touren, ein Fachsymposion und Runde Tische werden umgesetzt.
Im Schloss Orth an der Donau, Nationalparkzentrum sind u. a. Maßnahmen zur Beschattung, Versickerungsstreifen, ökologisches Wiesenmanagement und eine verbesserte Gestaltung des Zugangs vorgesehen, die Marktgemeinde Orth an der Donau ist strategischer Partner im Projekt. Weiters wird eine neue Ausstellung im Aussichtsturm ab 2028 die Gäste über die Bedeutung von Klimaresilienz informieren.
Vorgesehen ist auch die Gründung eines gemeinsamen Teams von Fachleuten, die auf der Grundlage ihrer Erfahrungen effektive Pilotmaßnahmen zur Förderung der Klimaresilienz vorschlagen. Diese Aktivitäten werden auf beiden Seiten der Grenze umgesetzt und anschließend wird ihre Wirksamkeit gemeinsam bewertet. Praktische Beispiele für Lösungen werden entstehen, die zur Nachahmung geeignet sind.
Divese Institutionen
Der Nationalpark Donau-Auen hat seit seiner Gründung die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern in Tourismus und Naturschutz kontinuierlich erweitert.
So wurden Kontakte zur ICPDR / IKSD (Internationale Donauschutz Kommission) und IAD (Internationale Arbeitsgemeinschaft Donau) aufgebaut. Der Nationalpark Donau-Auen ist weiters Mitglied der EUROPARC Federation, des größten Netzwerks europäischer Schutzgebiete.