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Gruppenfoto v.l. Helmi, Edith Klauser, Susanne Brandstetter, Birgit Vogel, Die Donaupiraten, Thomas Kozuh-Schneeberger, Uta Hauft, Schulkinder
Danube Day 2026 im Nationalpark Donau-Auen mit umfangreichem Angebot für Schülerinnen und Schüler aus Wien und Niederösterreich
Danube Day 2026 im Nationalpark Donau-Auen mit umfangreichem Angebot für Schülerinnen und Schüler aus Wien und Niederösterreich
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Danube Day 2026 im Nationalpark Donau-Auen mit umfangreichem Angebot für Schülerinnen und Schüler aus Wien und Niederösterreich
Danube Day 2026 im Nationalpark Donau-Auen mit umfangreichem Angebot für Schülerinnen und Schüler aus Wien und Niederösterreich
Danube Day 2026 im Nationalpark Donau-Auen mit umfangreichem Angebot für Schülerinnen und Schüler aus Wien und Niederösterreich

Danube Day 2026 im Nationalpark Donau-Auen: 490 Kinder erkundeten die Donau

Donnerstag, 18.06.2026 , Orth/Donau

Unter dem Motto „Vereint durch die Donau“ standen Umweltbildung, Gewässerschutz und Naturerlebnis im Mittelpunkt.

Der Danube Day rückt jährlich rund um den 29. Juni die Donau ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dieser Schwerpunkttag, der heuer zum 22. Mal stattfindet, wurde von der ICPDR/IKSD (Internationale Kommission zum Schutz der Donau) ins Leben gerufen und wird von ihr auch international koordiniert. In allen zehn Donauländern werden Aktivitäten gesetzt, in Österreich stehen dabei insbesondere Kinder und Jugendliche im Fokus. Auf Einladung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), von viadonau und der Stadt Wien besuchten am 17. Juni insgesamt 490 Schülerinnen und Schüler aus Wien und Niederösterreich das Nationalparkzentrum im Schloss Orth an der Donau. Im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms erforschten die Kinder die Donau als Lebensraum, lernten Wissenswertes über Hochwasserschutz und Naturschutz und entdeckten die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Flusses.

„Die Donau durchfließt zehn Länder und verbindet somit mehr Länder miteinander als jeder andere Fluss der Welt. Als verbindendes Band Europas führt sie Menschen, Traditionen und Geschichten zusammen. Daher ist es mir ein großes Anliegen, jungen Menschen die Bedeutung unserer Flüsse für Umwelt, Klimaschutz, Biodiversität und Lebensqualität näherzubringen. Unsere Jugend-Wasser-Plattform gen blue und der Danube Day leisten dazu einen wichtigen Beitrag und zeigen auf beeindruckende Weise, wie spannend Natur- und Gewässerschutz vermittelt werden kann. Denn jeder Beitrag zum Schutz unserer Flüsse hilft dabei, wertvolle Lebensräume auch in Zukunft zu bewahren“, so Umweltminister Norbert Totschnig.

Auf dem Auerlebnisgelände Schlossinsel besuchten Susanne Brandstetter vom BMLUK, Executive Secretary der ICPDR Birgit Vogel, Nationalparkdirektorin Edith Klauser, Leiterin der viadonau Unternehmenskommunikation Uta Hauft und Thomas Kozuh-Schneeberger von Stadt Wien - Wiener Gewässer die von den Projektpartnern gestalteten Erlebnisstationen und überzeugten sich vom vielfältigen Bildungsangebot für die Schulkinder.

„Die Donau vereint Menschen, Lebensräume und Generationen – und das spüren wir heute besonders. Wo Kinder mit Neugier forschen, wächst Verständnis und damit die Bereitschaft, diese einzigartige Flusslandschaft zu schützen. Im Nationalpark Donau-Auen machen wir die Schönheit und Dynamik dieses Naturraums für Gäste aller Altersstufen erfahrbar, besonderes Gewicht legen wir auf die Arbeit mit der Jugend. Umso mehr freut es mich, dass wir auch heuer den Danube Day im Schloss Orth an der Donau mitgestalten dürfen. Heute sind Volksschulklassen aus Wien, Bruck an der Leitha, Leopoldsdorf, Orth an der Donau und Engelhartstetten sowie Hortgruppen aus Hainburg, Lassee und Oberhausen zu Gast – und mit großem Forschergeist dabei“, hielt Nationalparkdirektorin Edith Klauser fest.

„Der Danube Day steht für das starke Engagement der Zivilgesellschaft beim Schutz unserer wertvollen Gewässer – und zelebriert das Zusammengehörigkeitsgefühl, das uns alle verbindet. Vereint durch die Donau, das ist nicht nur unser diesjähriges Motto, es ist unser gemeinsamer Auftrag“, betonte Birgit Vogel, ICPDR Executive Secretary.

„Wem der unschätzbare Wert der Donau für Natur und Wirtschaft bewusst ist, pflegt und bewahrt ihre Zukunft. Es ist dieser Verantwortungssinn, den wir mit besonderen Events anlässlich des Danube Days schon bei der jungen Generation wachrufen und stärken wollen. In bewährter, erfolgreicher Partnerschaft mit dem BMLUK, der Stadt Wien und dem Nationalpark Donau-Auen gelingt uns dies Jahr für Jahr, indem wir Kinder spielerisch mit einer einzigartigen Flusswelt zusammenbringen und seltene Einblicke in ihre Lebensräume und ihre innovative Entwicklung bieten“, erklärte viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler.

„Die Stadt Wien unterstützt den Danube Day bereits seit vielen Jahren als verlässliche Partnerin. Die Fachabteilung Stadt Wien – Wiener Gewässer setzt sich aktiv für den Schutz und die Pflege der Wiener Gewässer ein und beteiligt sich zudem als Projektpartnerin am EU-Projekt zum Erhalt von vier bedrohten Donaustörarten. Besonders erfreulich ist, dass Kinder beim Danube Day spielerisch lernen können, wie bedeutend der Schutz dieser gefährdeten Arten und des Lebensraums Donau ist“, sagte Gerald Loew, Leiter der Fachabteilung Stadt Wien - Wiener Gewässer.

Umweltbildung zum Mitmachen

Für alle teilnehmenden Kinder galt es, zehn Stationen auf dem Gelände der Schlossinsel zu absolvieren und dabei Wissensfragen zu ergründen, als Lohn wartete am Ende eine Danube Day Goodie Bag.

So vermittelte die Jugendplattform gen blue unter dem Motto „Hochwasser – ich schütze mich!“ wichtige Informationen und praktische Tipps zu den Kräften und Gefahren von Flüssen. Beim Spähikel ertönten "Froschkönig und Unkenruf" mit dem Ziel, Amphibien näher kennen zu lernen. Mit viadonau ging es den Themen 'Messbootdrohne & eine plastikfreie Donau' spannend und spielerisch auf den Grund. 'Die Donau als verbindendes Band Europas' führt Menschen, Traditionen und Geschichten zusammen, wie das internationale Projekt WILDisland erläuterte.

Auch der Schutz bedrohter Tierarten spielte eine zentrale Rolle: Die Stadt Wien präsentierte das Projekt „LIFE-Boat 4 Sturgeon“, welches sich dem Schutz der stark gefährdeten Störe widmet. 'Auf große Reise' mit Donausteinen ging es mit dem Nationalpark Donau-Auen und weiters konnten die Kinder lernen, warum 'Alles im Fluss ist' sowie warum hier im Schutzgebiet ein Aufruf 'Rettet die Schotterinseln des Flussregenpfeifers' lautet.

Kreativ wurde es beim Wettbewerb „Danube Art Master“ des Umweltdachverbandes, bei dem Kunstwerke rund um das Thema Flüsse gestaltet wurden. 'Gestalte deinen Fluss' hieß es nicht zuletzt beim Bundesamt für Wasserwirtschaft, das den Kindern vorstellte, welche Wege sich das Wasser sucht und wie man es lenken kann.

Ein Höhepunkt sowohl für die Volksschulen am Vormittag als auch für die Hortgruppen am Nachmittag war jeweils das Konzert der beliebten Gesangsformation „Die Donaupiraten“ im Turnierhof. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern setzten sie das heurige Danube Day Motto „Vereint durch die Donau“ musikalisch und bildlich perfekt um – ein großartiger Tag im Zeichen der Donau!

Hintergrund

Seit 2004 wird rund um den 29. Juni, Tag der Unterzeichnung der Donauschutzkonvention, der Danube Day gefeiert. Ausgerufen wurde dieser von der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD/ICPDR), die sich für die Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Donau und ihrer Ressourcen einsetzt.

Der Danube Day 2026 im Schloss Orth an der Donau, Nationalparkzentrum am 17. Juni wurde erneut auf Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) mit der Jugendplattform gen blue, der Stadt Wien – Wiener Gewässer und viadonau umgesetzt. Das bunte Programm für die teilnehmenden Schulklassen wurde heuer weiters mit Stationen vom Nationalpark Donau-Auen, den Österreichischen Bundesforsten/Spähikel, dem Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW), der BOKU Wien, dem Netzwerk der Donauschutzgebiete DANUBEPARKS mit dem Projekt WILDisland und dem Umweltdachverband unterstützt.

Ergänzend zum bewährten Stationenbetrieb am 17. Juni führte am Folgetag, 18. Juni eine Bootstour auf der Donau 14 Schülerinnen und Schüler plus Lehrkräfte vom BG/BRG Bruck an der Leitha ins Herz des Nationalpark Donau-Auen. Neben dem Kennenlernen dieses besonderen Naturraums wurde auch aktiver Naturschutz umgesetzt, die Jugendlichen sammelten am Donauufer mit dem Nationalpark-Rangerteam Schwemmmüll. Weiters erfuhren Sie unterwegs Interessantes zum internationalen Projekt LIFE WILDisland, das den Schutz der Donauinseln vorantreibt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.danubeday.at

Fotos: Gillmann

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