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Üppiger Auwald von oben
Waldohreule im Geäst

Einladung zum Nationalparkforum am 3. Dezember 2026

Donnerstag, 05.11.2026 , Hainburg

Nationalparkforum 2026: 30 Jahre Nationalpark Donau-Auen: Wie hat sich der Auwald entwickelt?

Donnerstag, 3. Dezember 2026, 17:00 - ca. 19:00 Uhr
Kulturfabrik Hainburg, Kulturplatz 1, 2410 Hainburg an der Donau

Vor 30 Jahren wurde mit der Gründung des Nationalpark Donau-Auen ein neuer Weg eingeschlagen: die forstwirtschaftliche Nutzung der Wälder wurde beendet. Seither dürfen sie sich Schritt für Schritt wieder in Richtung Naturwald entwickeln – wissenschaftlich dokumentiert und für Besucherinnen und Besucher unmittelbar erlebbar. Gewässerrenaturierungen sowie gezielte, behutsame Maßnahmen in Abstimmung mit Grundeigentümern, Nationalparkforstverwaltungen und wissenschaftlichen Partnern haben diese Entwicklung unterstützt.

Typische Gehölze der Flussauen breiten sich wieder aus. Totholz, Baumhöhlen, Naturverjüngung und eine artenreiche Strauchschicht prägen zunehmend das Bild des Waldes. Mit diesen vielfältigen Strukturen wächst auch die Lebensraum- und Artenvielfalt – ein Prozess, der weiterhin in Bewegung ist.

Der Auwald im Nationalpark Donau-Auen ist ein hochkomplexes und einzigartiges Ökosystem von internationaler Bedeutung. Er speichert Wasser, wirkt als lokaler Klimaregulator, bindet CO₂ und bewahrt Biodiversität. Zugleich ist er Forschungsstätte, Lernort für Umweltbildung und ein wertvolles Erholungsgebiet im Ballungsraum Wien–Bratislava mit Natur von außergewöhnlicher Schönheit.

Unter dem Motto „Freier Fluss. Wilder Wald.“ widmet sich das diesjährige Nationalparkforum der Frage: Wie hat sich der Auwald in den vergangenen 30 Jahren verändert – und was bedeutet diese Entwicklung für seine Zukunft?

Programm:

Moderation & Begrüßung: Eva Maria Bachinger, BA, Journalistin

Grußwort: Johannes Gumprecht, Bürgermeister von Hainburg

Einleitung: DI Edith Klauser, Nationalparkdirektorin

Impulsreferate:

  • „30 Jahre Waldentwicklung im Nationalpark: Was sind die größten Veränderungen?“ - Ao. Univ.-Prof. i. R. Eduard Hochbichler, Institut für Waldbau an der Universität für Bodenkultur

  • „Die Gewinner des Wandels: Wer profitiert von der neuen Waldwildnis?“ - Dr. Wolfgang Scherzinger, Wissenschaftlicher Nationalparkbeirat

Podiumsgespräch:

  • SR Ing. Günther Annerl, Leiterin-Stellvertreter des Forst- und Landwirtschaftsbetriebs der Stadt Wien

  • DI Franz Stubenböck, Standortverantwortlicher Nationalparkbetrieb Donau-Auen der Österreichischen Bundesforste AG

  • Mag. Karoline Zsak, Bereichsleiterin Natur & Wissenschaft, Nationalpark Donau-Auen

  • Ao. Univ.-Prof. i. R. Eduard Hochbichler, Institut für Waldbau an der Universität für Bodenkultur

  • Dr. Wolfgang Scherzinger, Wissenschaftlicher Nationalparkbeirat

Diskussion: Im Anschluss an das Podiumsgespräch besteht Gelegenheit, Fragen zum Schwerpunktthema zu stellen. Darüber hinaus stehen Vertreterinnen und Vertreter des Nationalparks sowie der Forstverwaltungen für weitere Anliegen und Gespräche zur Verfügung.

Ausklang: Abschließend laden wir zu einem Imbiss ein. Voraussichtliches Ende: ca. 19 Uhr.

Wir ersuchen um Anmeldung bis 25. November: Tel. 02212/3450, nationalpark@donauauen.at

Die Einladung als PDF

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