Sonnenbarsch

Lepomis gibbosus

Dieser bunte, auffällige Fisch wurde in Europa eingebürgert. Vor allem im Wiener Becken ist er sehr häufig anzutreffen.

Merkmale
Hochrückig, seitlich zusammengedrückt. Sehr bunt und auffällig gezeichnet: Stahlblau oder grünlich schimmernde Körper mit gelben bis orangen Flecken.

Auf dem Kiemendeckel befindet sich ein schwarz-roter Fleck. Körperlänge bis 20 cm.

Verbreitung
Aus Nordamerika im 19. Jhdt. als Aquarienfisch eingeführt, heute über ganz Mitteleuropa verbreitet. Bevorzugt stehende, pflanzenreiche warme Gewässer.

Gefährdung und Schutzstatus
Im Wiener Bereich teilweise massenhafte Vermehrung. Kein Schutzstatus.

Lebensweise
Als Laich- und Bruträuber eine ernstzunehmende Bedrohung für heimische Fischarten.

Territorial, die Eier werden im April bis Juni im seichten Wasser in Laichmulden abgelegt.

Besonderes
Badegäste in der Alten und Neuen Donau sowie in der Lobau erleben, wenn sie still stehen, oft ein „Pecken“ an den Beinen – der Sonnenbarsch versucht den Eindringling energisch aus seinem Revier zu vertreiben.

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