Baumfällungen zur Sicherung entlang der Orther Uferstraße erforderlich

Sonntag, 14.03.2021, Orth/Donau

Das Eschentriebsterben, eine Erkrankung die Eschen befällt, hat sich auch in der Orther Au weiter ausgeweitet. Es wurden 150 Bäume aufgenommen, an welchen Maßnahmen zu setzen sind.

Die Auwaldbereiche in der Nähe der Uferstraße in Orth / Donau sind von einer hohen Dichte an Eschen geprägt. Im Zuge einer Kontrolle der Bäume im heurigen Frühjahr in Zusammenarbeit von Österreichischen Bundesforsten und Nationalparkverwaltung hat sich gezeigt: Das Eschentriebsterben, eine Erkrankung die Eschen befällt, hat sich auch in der Orther Au weiter ausgeweitet. Es wurden 150 Bäume aufgenommen, an welchen Maßnahmen zu setzen sind.

Bei 84 Exemplaren zeigt sich hohes Gefahrenpotential, umzustürzen. Diese müssen gefällt bzw. auf eine tolerierbare Höhe eingekürzt werden - eine unumgängliche Maßnahme, um die Wegesicherung und auch die Sicherung der öffentlichen Straße zu gewährleisten.  Fünf besonders wertvolle Baumpersönlichkeiten werden noch einer vertiefenden Baumkontrolle durch einen Experten unterzogen, um die Erhaltung gegebenenfalls zu ermöglichen.

Die Arbeiten werden ab Mitte März begonnen, vor der Fällung wird an jedem Baum eine Sichtkontrolle auf Vogelbruten, Nisthöhlen etc. durchgeführt. Die Entnahme der Bäume kann im umliegenden Bestand in Folge durch Windeinfluss zu erhöhter Wahrscheinlichkeit führen, dass weitere Gehölze instabil werden. Deshalb wird es in der kommenden Herbst-Wintersaison in potentiellen Gefährdungsbereichen an der Uferstraße noch zu ergänzenden kleinflächigen Eingriffen kommen.


Die entstehenden Lücken werden mit jungen, gegen die Erkrankung vermehrt resistenten Eschen, Schwarzpappeln und weiteren heimischen Baumarten bepflanzt, um erneut einen natürlichen Auwald zu fördern.

Für Rückfragen: Ing. Franz Kovacs, Österreichische Bundesforste – Nationalparkbetrieb Donau-Auen, franz.kovacs@bundesforste.at bzw. Mobil +436648197444.

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