Karausche

Carassius carassius

Die Karausche stammt ursprünglich aus dem chinesischen Raum. Sie wurde nach Europa gebracht und anschließend aus Teichen in die freie Wildbahn entlassen. Karauschen sind karpfenartige Fische. Sie sind jedoch deutlich kleiner als die meisten Karpfen.

Merkmale
Die Karausche ist relativ hochrückig und seitlich stark abgeflacht. Sie kann bis zu 64 cm lang werden und ein Gewicht von ungefähr 3 kg erreichen. Sie hat keine Barteln.

Ihre Oberseite ist eher bräunlich und weist eine leicht grünliche Färbung auf. Die Unterseite ist deutlich heller und wirkt eher gelblich bis bronzefarben. Sie hat relativ große Schuppen und einen leicht eingekerbten Schwanz. Die Afterflosse ist eher kurz ausgebildet.

Verbreitung
Die Art ist in Asien vertreten und kommt mittlerweile auch beinahe in ganz Europa vor.

Gefährdung und Schutzstatus
In der Roten Liste gefährdeter Arten ist die Karausche als nicht gefährdet eingestuft.

Lebensweise
Vorzugsweise lebt die Karausche in flachen, stark bewachsenen Gewässern. Sie hat auch kein Problem mit kleinen verschlammten, sauerstoffarmen Tümpeln. Sie ernährt sich von Insektenlarven und Pflanzen.

Die Laichzeit ist von Mai bis Juni. Zwischen 150.000 und 300.000 kleine Eier werden in der Nähe von Wasserpflanzen, an welchen sie kleben bleiben abgelaicht. Mit ungefähr 3 bis 4 Jahren sind die Fische dann geschlechtsreif.

Besonderes
Karauschen können fast 5 Tage ohne Sauerstoff überleben. Des Weiteren ermöglicht ihnen der in ihrem Blut enthaltenen Alkoholanteil das Überleben bei einem vollständigen Zufrieren ihres Gewässers. 

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