Falter – Schwalbenschwanz

Papilio machaon

Der Schwalbenschwanz gehört zur Familie der Ritterfalter. Charakteristisch für alle Raupen der Papilionidae ist die auffällige Nackengabel, orangefarbene Duftdrüsen (Osmeterium), welche bei Bedrohung ausgestülpt werden und ein stark riechendes Sekret absondern, um Feinde abzuschrecken.

Merkmale
Die Flügelspannweite des Falters beträgt 64 bis 76 mm. Der Schwalbenschwanz ist leicht an seinen verlängerten Flügelenden und der gelblich, schwarzen Färbung mit blauen Halbmonden und roten Flecken auf den Hinterflügeln zu erkennen. Die Raupe des Schwalbenschwanzes variiert in ihrer Grundfärbung von schwarzweiß (kurz nach dem Schlüpfen), hellgelb bis hellem grün (nach der 2. Häutung) mit orangefarbenen und schwarzen Flecken.

Verbreitung
Der Schwalbenschwanz ist in ganz Europa, ausgenommen im Nordosten von Skandinavien und Finnland, anzutreffen. Seine Verbreitung reicht in Asien bis nach Japan. Unterarten sind auch in Nordamerika anzutreffen. Bis in 2000 m Höhe ist Papilio machaon vorzufinden. Seine Futterpflanzen sind die Wilde Möhre (Daucus carota), Fenchel (Foeniculum), Engelswurz (Angelica) und verwandte Pflanzen (Doldengewächse) in offenen Landschaften.

Gefährdung und Schutzstatus
Schwalbenschwanz In ganz Österreich ist Papilio machaon gefährdet, Kategorie 3 Gefährdung.

Lebensweise
Die Eier werden bodennah an die Blättchen der Futterpflanzen abgelegt. Innerhalb von 1 Woche schlüpft die Raupe und verpuppt sich nach 1 Monat. Nach 3 Wochen schlüpft der adulte Falter oder die Puppe überwintert bei kürzeren Tageslängen als 16,5 Stunden. Die 1. Generation kann bereits im April bis Juli beobachtet werden. Die Flugzeit der 2. Generation ist von Juli bis August und je nach Witterungsverhältnissen fliegt eine 3. Generation im September.

Besonderes
Je nach Witterungsverhältnissen kann es 1 bis 3 Generationen im Jahr geben. Blondelia nigipes (Raupenfliege) parasitiert an den Raupen des Schwalbenschwanzes.

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