Zauneidechse

Lacerta agilis

Blitzschnell bewegen sich die Zauneidechsen auf Totholz, Steinwürfen und im niedrigen Gras trockener Dammabschnitte und Wiesen. Die Männchen zeigen zur Paarungszeit prächtig grün gefärbte Flanken und werden daher mitunter mit Smaragdeidechsen verwechselt.

Merkmale
Jungtiere und Weibchen sind oberseits hellgrau bis braungrau mit einigen Reihen dunkler Flecken.

Bei geschlechtsreifen Männchen färben sich die Flanken und die Unterseite grün, in der Rückenmitte bleibt aber stets ein grau-braunes Längsband aus 6 bis 18 verschmälerten Schuppenreihen erhalten. Der schillernd grüne Farbton ist zur Paarungszeit im Frühjahr am intensivsten.

Verbreitung
Die Zauneidechse kommt in ganz Österreich vor und nutzt unterschiedlichste Lebensräume.

Gefährdung und Schutzstatus
Die Zauneidechse gilt als sehr anpassungsfähig. Dennoch wird sie aufgrund von Lebensraumverlust als zunehmend gefährdet eingestuft und ist geschützt.

Lebensweise
Zauneidechsen ernähren sich überwiegend von Insekten und Spinnen. Zwischen September und  März wird in Verstecken Winterruhe gehalten. Die Paarungszeit beginnt nach der Frühjahrshäutung etwa Ende April.

Um die 10 weichschalige Eier werden in eine selbst gegrabene Röhre, Grube oder unter Totholz abgelegt und anschließend mit Sand und Pflanzenmaterial verschlossen. Die Jungtiere werden im 3. oder 4. Lebensjahr geschlechtsreif, ca. 12 Jahre gelten als maximales Lebensalter.

Besonderes
Je nach Beuteangebot wechseln sie zwischen den Jagdtechniken eines "Ansitzjägers" und eines "Streifjägers".

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