Kleiner Wiesenknopf

Sanguisorba minor

Auf den trockenen Wiesen am Marchfeldschutzdamm ist der kleine, eher unscheinbar rosarot blühende Wiesenknopf häufig anzutreffen.

Merkmale
Die Pflanze kann Wuchshöhen von 20 bis 100 cm erreichen. Die Blätter sind rosettig angeordnet und haben 3 bis 12 Paare eiförmiger bis elliptischer Fiederblätter.

Die Staubblätter sind hängend, die Narben pinselförmig und rot.

Verbreitung
Ganz Europa, Nordafrika, Südwestasien. Bevorzugt auf Trockenrasen und Böschungen zu finden. Im Nationalpark Donau-Auen findet man diese Pflanze vor allem entlang des Marchfeld-Schutzdammes und auf trockenen Wiesen.

Gefährdung und Schutzstatus
In allen Bundesländern häufig und nicht gefährdet.

Lebensweise
Der Kleine Wiesenknopf blüht von Mai bis August mit grünlichen Blütenköpfen von 1 bis 3 cm Durchmesser. Mehrjährige Pflanze, Eignung zum Rohbodenpionier. Über Selbstaussaat erfolgt die Weiterverbreitung.

Besonderes
Der Kleine Wiesenknopf hat einen hohen Gehalt an Vitamin C und wirkt appetitanregend. Der Geschmack ist leicht nussartig. Ein Blättertee soll bei äußerer Anwendung Sonnenbrand lindern.

In der Küche verwendet sollte das Kraut erst zu den fertigen Gerichten hinzugefügt werden um sein frisches Aroma nicht zu verlieren. Die jungen Blätter schmecken auf Brot oder fein gehackt in Salaten, Aufstrichen, Eierspeise, Kräuterbutter und Suppe.

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