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Lobau
Übersichtskarte Lobau
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Die Lobau

Der Wiener Nationalparkteil ist ein ehemals durchströmtes Donaugebiet, das durch die Regulierung des Flusses Ende des 19. Jahrhunderts von der oberflächlichen Wasserversorgung fast völlig abgeschnitten wurde. Doch die Spuren des Wassers sind immer noch sichtbar.

Sowohl Ortsbezeichnungen wie „Häufl“ als auch Gräben und feuchte Senken in der Landschaft zeigen, wo früher Inseln und Flussarme verlaufen sind. Wo der Schotter durch die fehlende Strömung nicht mehr weggetragen werden konnte, haben sich Heißländen entwickelt, die an afrikanische Savannen erinnern, mit ihrer sehr dornigen Vegetation und vielen trockenheitsliebenden Tierarten.

Die Altwässer der Lobau verschilfen stark, bieten damit aber auch einer ganz speziellen Vogelwelt Lebensraum. Um die Lobau und ihre vielen verborgenen Bewohner zu entdecken braucht es Geduld und genaues Beobachten.

Bitte beachten Sie unsere Verhaltensregeln!

5 km
2-3 Stunden

Der Weg führt über Heißländen und entlang von stillen Altarmen.
Eine Begleitbroschüre zum Naturlehrpfad ist kostenlos im Nationalparkhaus wien-lobAU erhältlich.

Bus 92B – Haltestelle: Raffineriestraße/Biberhaufenweg (Fußweg 5 Min.)

Naturlehrpfad Obere Lobau
Dateigröße: 1.03 MB

Naturlehrpfad Obere Lobau

Ausgangspunkt:
Am Nationalparkhaus wien-lobAU.

Die Route beginnt beim Nationalparkhaus wien-lobAU und führt zuerst zur Dechantlacke, einem alt eingesessenen Naturbadeplatz. Rund um diese aufgelassene Schottergrube hinterlassen Biber ihre Nagespuren und in den stillen Bereichen sind von April bis weit in den Herbst Schildkröten zu beobachten. Leider tummeln sich hier vor allem ausgesetzte Rot- und Gelbwangenschildkröten – diese bringen die heimische Europäische Sumpfschildkröte in Bedrängnis.
Der Weg quert eine kleine Heißlände, im Frühling mit prächtigen Orchideen bewachsen, und verläuft weiter zum Josefsteg, der einen stark verschilften Altarm überspannt. Dann führt die Route vorbei an Wiesen durch eine Kastanienallee bis zum Grundwasserwerk, von dort über Äcker zum Nationalparkeingang Saltenstraße. Entlang des Waldrandes erreicht man eine Aussichtsplattform am Tischwasser, wo sich Wasservögel beobachten lassen. Über eine Heißlände kehrt man zurück zum Josefsteg und von dort zum Nationalparkhaus wien-lobAU.

10 km
3 Stunden

Einige Gedenksteine zur Schlacht gegen Napoleon liegen an der Wegroute.

Bus 26A – Haltestelle: Groß-Enzersdorf Busbahnhof (längerer Fußweg!)
Bus 92B - Haltestelle: Lobgrundstraße

Napoleon Rundweg
Dateigröße: 1.02 MB

Napoleon Rundweg

Ausgangspunkt:
Der Weg kann beim Groß-Enzersdorfer Uferhaus, beim Kasernbrückerl oder bei der Panozzalacke begonnen werden.

Vom Groß-Enzersdorfer Uferhaus führt die Route zuerst über ehemalige Inseln, auf denen immer noch Befestigungsschanzen zu erkennen sind. Heute ist dieser weitläufige Eschenbestand eher trocken. Vom Kasernbrückerl wendet sich der Weg nach Westen vorbei am Pulvermagazin und dem Friedhof der Franzosen, beides versteckt im dichten Auwald. Man passiert das Forsthaus beim Vorwerk und durchwandert ausgedehnte Wiesenbereiche. Dort sind nicht nur Rehe und Hasen zu beobachten, im Winter kann man manchmal auch Greifvögel bei der Jagd erleben. Dann folgt man der Napoleonstraße und erreicht den südlichen Rand der Lobau. Beim Tanklager und nahe der Panozzalacke passiert man zwei weitere Napoleonsteine, bevor man vorbei am Kompostwerk den Rundweg zu schließen beginnt. Dieser wenig begangene Abschnitt führt entlang von weitläufigen Wiesen, aufgelassenen Äckern, durch dichte Waldbereiche, vorbei an kleinen Gewässern zurück Richtung Groß-Enzersdorf.

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