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27.07. 2021

Étiennes berufspraktische Tage im Juli 2021

Mein Steckbrief

  • Name: Étienne

  • Alter: 16 Jahre

  • Wohnort: Bayern (Deutschland)

  • Tätigkeit: Schüler eines Gymnasiums (6te Jahrgangstufe)

Dauer des Praktikums: eine Woche

Zweck des Praktikums: Berufs-/Studienorientierung, Erfahrungen aus der Arbeitswelt sammeln

Meine Eindrücke

Da mir von Anfang an klar war, dass ich ein Praktikum im Bereich Umwelt und Natur machen wollte, entschloss ich mich schnell, bei dem Nationalpark Donau-Auen anzufragen. Als ich dann hörte, dass ein Praktikumsplatz auf der Schlossinsel frei wäre, habe ich mich sofort um meine Bewerbung gekümmert, da ich mich auch für den Bereich Soziales begeistern kann.

Während meiner Arbeit im Nationalpark-Zentrum auf der Schlossinsel habe ich in einer Pension, die direkt in Orth an der Donau lag, geschlafen. Der Umgang mit den MitarbeiterInnen war für mich sehr entspannt und auf Augenhöhe. Auch bei der Arbeit an sich durfte ich in vielen Bereichen sehr selbständig handeln. Obwohl es immer etwas zu tun gab, bin ich meines Erachtens mit den Arbeiten, die mir aufgetragen wurden, immer gut zurechtgekommen, da ich mich bei Unsicherheiten immer an jemanden wenden konnte. Sei es an eine erfahrenere Praktikantin oder an einen Mitarbeiter. Teilweise konnte ich selber Ideen einbringen und manchmal durfte ich mich auch entscheiden, was machen wollte. Z. B. ob ich lieber Tiere füttere auf der Schlossinsel, oder ob ich beim Lokalisieren und Katalogisieren von bedrohten Pflanzenarten in der Au zuschauen will.

Ein weiterer eher seltener Aspekt, der mein Praktikum maßgeblich beeinflusst hat, war das Hochwasser.

Leider musste ich, da sich die Tätigkeiten und der Zeitplan der Ranger verschoben hatten, auf die geplanten Bootsexkursionen in die Au zwangsweise verzichten und habe daher stattdessen zu Fuß die Umgebung der Donau erkundet.

Auch die Schlossinsel wird von den hohen Pegelständen der Donau beeinflusst. Wenn der Fadenbach viel Wasser führt, werden sogar die Brücken und Wege geflutet. Das Geschehen und die Aufgaben auf der Insel werden so durch die Dynamik des Wassers verschoben, was den Arbeitstag um einiges Interessanter gemacht hat.

Abschließend kann ich sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat in die Arbeit auf der Schlossinsel hineinzuschnuppern - und ich mich immer auf den nächsten Tag des Praktikums gefreut habe.

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