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Wechselkröte - Bufo viridis

Wechselkröte

Diese Charakterart der offenen Landschaft ist im Nationalpark Donau-Auen nur in den nördlichen Randbereichen zu finden, wenn sie im Frühjahr die Fortpflanzungsgewässer aufsucht. Die melodischen Triller ihrer Paarungsrufe sind dann weithin hörbar.

Merkmale

Die Grundfarbe der Oberseite reicht von hellgrünlich bis beigefarben, darauf ist eine großfleckige, hell- oder dunkelgrüne Fleckung erkennbar. Diese ist bei den Weibchen zumeist kontrastreicher und dunkler ausgebildet als bei männlichen Tieren. Wie bei allen Kröten erscheint die Pupille waagrecht elliptisch, die Iris ist bei Wechselkröten zitronengelb bis grünlich gefärbt. Die Gelenkhöckerchen auf der Zehenunterseite sind einfach angeordnet. Vor allem bei Weibchen sind die größeren Warzen an den Körperflanken orange bis rötlich gefärbt. Die Unterseite ist hellgrau bis weißlich, oft mit kleineren dunkelgrünen Fleckchen.

Verbreitung

Diese Charakterart der offenen Landschaft ist im Nationalpark Donau-Auen nur in den nördlichen Randbereichen zu finden, wenn sie im Frühjahr ihre Fortpflanzungsgewässer aufsucht. In der angrenzenden Agrarlandschaft war sie früher durchaus häufig anzutreffen, intensive Landwirtschaft und Flurbereinigung haben aber die Lebensmöglichkeiten mittlerweile stark beschränkt.

Gefährdung und Schutzstatus

Durch Zerstörung der Laichgewässer in der Nationalparkregion stark gefährdet.

Lebensweise

Wechselkröte Vom späteren Frühjahr bis in den Frühsommer kann man abends aus wassergefüllten Sutten und Kleingewässern das melodische Trillern der Männchen vernehmen. Wechselkröten sind auf solche nur vorübergehend wasserführende Kleingewässer spezialisiert. Die Nahrung der Wechselkröte besteht aus Ameisen, Rüsselkäfern, Laufkäfern und anderen Insekten, Spinnen, Nacktschnecken und Würmern.

Besonderes

Heute besiedelt die Wechselkröte – da diese natürlichen Lebensräume weitgehend verschwunden sind – oft auch Sekundärstandorte wie Schotterabbaugebiete und Steinbrüche.

So klingt die Wechselkröte





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